„Ein Zeichen des Respekts und der Anerkennung dafür, wie ihr diesen Schicksalsschlag bewältigt habt“, erklärte Schwester Mirjam Volgger von der Stiftung Südtiroler Sparkasse, die den Preis stiftet. <BR /><b><BR />Elke Waldboth Wwe. Steiger</b> ist die Bäuerin auf dem <b>Pekulerhof in Lüsen</b>. Ihr Mann Reinhold starb 2010 an einem Herzstillstand. „Es war einfach nur schwierig“, sagt die dreifache Mutter. „Ich habe mit Gott gehadert, aber ich musste auf die Kinder und den Hof schauen.“ Sie wechselte vom Milchvieh aufs Jungvieh, nahm halbtags wieder eine Stelle als Verkäuferin an. Heute hofft sie, dass ihre jüngste Tochter den Hof übernimmt.<BR /><BR />Der <b>Baumannhof in Latzfons</b> ist das Zuhause von <b>Anna Meraner Wwe. Rabensteiner</b>. Seit 1995 führte sie den Hof allein, in dem Jahr starb ihr Mann Gustl. Er war an einem Kopftumor erkrankt. „Man verliert den Boden unter den Füßen“, erinnert sie sich. Der Hof ist steil, zum Glück fand sie immer wieder jemanden, der ihr half. Sie lernte, zurechtzukommen, und sie wurde stark. 2016 hat ihr Sohn Manuel den Hof übernommen. <BR /><BR />Einen Tumor im Kopf diagnostizierte man auch bei Sepp Gufler, dem Mann von <b>Brigitte Gögele Wwe. Gufler, Bäuerin am Moar-Hof in St. Martin in Passeier</b>. Nach einer Operation brauchte Sepp Gufler viel Hilfe, wenig später der nächste Schock: 1988 brannte das Bauernhaus, verursacht durch einen Kurzschluss, komplett nieder. Bereits damals musste die sechsfache Mutter vieles allein bewältigen. Alles war schwierig: die Schulden, einiges am Hof war nicht geklärt, der Wiederaufbau. 2008 starb Sepp Gufler nach langer Krankheit. <BR /><BR />Bei einem Traktorunfall im Jahr 2004 verunglückte der Mann von <b>Annemarie Hanspeter Wwe. Widmann aus Tramin</b>. Er fiel ins künstliche Koma. „Ich war oft überfordert“, sagt sie. 2 Jahre nach dem Unfall schied ihr Mann Gustl aus dem Leben. „Was übrig blieb, war die Arbeit am Obst- und Weinbaubetrieb.“ <BR /><b><BR />Margaretha Hofer Wwe. Obkircher vom Moarhof in Oberbozen/Ritten</b> erfüllte sich mit ihrem Mann Franz den Traum vom Hofschank. Doch 2006 kam Franz Obkircher bei einem Traktorunfall ums Leben. Bis heute ist sein Tod ein großer Schmerz. Zur emotionalen Last kam dann noch die Frage: Was nun mit dem Hof? Sie wollte ihn weiterführen. Trotz des Schicksalsschlags stand für sie fest: „Stark bleiben, fleißig sein und nie aufgeben!“