<BR />Es sind erschreckende Szenen, die sich laut „Alto Adige“ aber tatsächlich so in der Nähe von Bozen abgespielt haben sollen. Der Beginn der Ereignisse soll einige Monate zurückliegen. So sollen die Schulabsenzen des Buben bereits im Juni auffällig geworden sein. <BR /><BR />Wie der „Alto Adige“ berichtet, habe die Mutter diese Absenzen mit dem Tod ihres Sohnes rechtfertigen wollen. Kurze Zeit darauf soll die Situation weiter eskaliert sein. Die Mutter soll in der Schule ihres Sohnes angerufen und gedroht haben, vorbeizukommen und „alle umzubringen“. Daraufhin suchten die Carabinieri die Wohnung der Frau auf: Ihre Drohungen habe sie angeblich auch nach deren Eintreffen nicht zurückgenommen, sondern weiter darauf beharrt.<BR /><BR />Wie der „Alto Adige“ weiter schreibt, hat die Frau in der Folgezeit jegliche Treffen mit den Behörden ignoriert. Als ihr eine Sozialarbeiterin einen Besuch abstatten wollte, um den Zustand ihres Sohnes zu überprüfen, soll sie dieser vom Balkon aus kochend heißen Kaffee über den Kopf geschüttet haben.<h3> Der Mutter das Sorgerecht entzogen</h3>Die Sommermonate gingen vorüber, das neue Schuljahr begann – nicht jedoch für den Buben. Gemeinsam mit ihrem Sohn soll die mutmaßliche Täterin die Schule am ersten Tag nur dazu aufgesucht haben, das nötige Lernmaterial abzuholen und mit nach Hause zu nehmen – am Kontakt mit anderen Schülern sei der Junge strikt gehindert worden. Offenbar lebte er in einer Parallelwelt, geschaffen von seiner Mutter. <BR /><BR />Diese soll ihn am helllichten Tag gezwungen haben, im Bett zu bleiben und ihm nur Kekse zu essen angeboten haben. Laut „Alto Adige“ habe die Frau versucht, dem Jungen ihre Wahnvorstellungen aufzudrängen – von Zaubersprüchen bis hin zu Flüchen. Die Frau soll auch dadurch aufgefallen sein, weil sie regelmäßig Anzeige gegen Unbekannt erstattet und sich über die ständige „Anwesenheit von Fremden in ihrem Haus“ beklagt haben soll. <BR /><BR />Aufgrund des Verhaltens der Frau haben die Ordnungshüter kürzlich – per Beschluss des Jugendgerichts, das der Frau schließlich das Sorgerecht für ihren Sohn entzogen hat – den Buben bei seiner Mutter abgeholt. Dieser befindet sich nun in einer Einrichtung für betreute Jugendliche.