Der Haflinger stammt aus Schluderns.... das hat sich mittlerweile herumgesprochen, die Schludernser und Schludernserinnen sind stolz darauf. Bei einer Versammlung wurde nun angeregt, den Ursprungshof des Haflingers aufzuwerten.<BR /><BR />Tausende von Besucherinnen und Besuchern wurden im Vorjahr im Vintschger Museum (Vuseum) gezählt. Damit zeigten sich die Verantwortlichen der Bildungseinrichtung zufrieden, allen voran Präsident Toni Patscheider. Er nutzte die Vollversammlung, um sich bei seinem Team, aber auch den Mitgliedern des Museums und Unterstützern zu bedanken. <BR /><BR />2024 seit gut gelaufen, aber auch „intensiv“ gewesen, sagte Patscheider und erinnerte an so manche Veranstaltung, die man selbst organisiert hatte oder an der man beteiligt war. Er nannte den Internationalen Museumstag, die Haflinger-Ausstellung, die Römerausstellung oder Terra-Raetica-Arbeitstreffen. Auch das große Haflinger-Festival habe in Schluderns stattgefunden, im Haus habe dabei ein Kongress mit Buchvorstellung stattgefunden.<h3> Viel (auch ehrenamtliche) Arbeit und erfolgreiches Netzwerk</h3>Toni Patscheider und Museumskoordinator Alexander Lutt – er ist seit wenigen Tagen auch Bezirkschronist – sprachen über das Projekt eines Bildarchives Vinschgau, welches im Vorjahr begonnen hatte und freuten sich, dass das Projekt der Museumszusammenarbeit im Oberen Vinschgau dank Land und Gemeindeunterstützung auf stabilen finanziellen Füßen stehe. Allgemein gehe ein großes Dankeschön an die Gemeinde Schluderns unter BM Heiko Hauser, welche sich stets sehr für das Vintschger Museum einsetze. Die Kooperationen mit Land, Raika, Gemeinde und Tourismus seien sehr wichtig, ergänzte Vuseum-Präsident Patscheider bei der Sitzung, man führe die Tätigkeiten nämlich für Einheimische und Gäste durch und versuche laufend, ein attraktives Programm zu bieten.<BR /><BR />Dieser Ansicht waren im Gegenzug BM Hauser und wohl auch Katharina Fritz, die Direktorin der Ferienregion Obervinschgau. „Das Museum ist uns wichtig, es ist unser Museum“, betonte Hauser. Unter den Gästen war Ex-Bürgermeister Kristian Klotz, welcher sich dafür aussprach, den Haflinger-Ursprungsort Foliehof zu einem Ort der Geschichte auszubauen. <h3>Es kann nicht egal sein, wie man mit Geschichte umgeht</h3>Es wäre wichtig, ihn als Einrichtung zugänglich zu machen und langfristig zu erhalten – das sei Aufgabe des Landes, es könne nicht egal sein, wie man mit der Geschichte des Haflingers umgehe. BM Hauser konnte sich dieser Idee grundsätzlich durchaus anschließen, man könne sich bei Gelegenheit mit der Landesregierung darüber austauschen. Dies auch deshalb, weil das Haflinger-Festival am Ex-Flugplatz gut organisiert worden war und Gemeinde, Haflingerverband und das Land insgesamt dabei eine gute Figur auch außerhalb Südtirols gemacht haben.