Montag, 26. März 2018

Den Teddy wieder gesund machen

Im Sanatorium des Brixner Krankenhauses hat am Montag zum ersten Mal das Teddybärkrankenhaus Südtirol stattgefunden.

Mit ihrem Lieblingskuscheltier können die Kinder über das künstliche Beatmen lernen. - Foto: Südtiroler Sanitätsbetrieb
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Mit ihrem Lieblingskuscheltier können die Kinder über das künstliche Beatmen lernen. - Foto: Südtiroler Sanitätsbetrieb

Die zweitägige Veranstaltung simuliert einen Krankenhausbesuch für Kinder zwischen drei und sieben Jahren. Die Kinder bringen ihre Kuscheltiere zu einer Routineuntersuchung ins Teddybärkrankenhaus. Dort werden diese dann von den Teddy Docs (Studenten der Humanmedizin, Krankenpflege, Zahnmedizin, Zahnhygiene und Pharmazie) untersucht, verpflegt und geheilt.

Wie in einem echten Krankenhaus werden die kleinen Kuscheltierpatienten je nach Krankheit den verschiedenen Abteilungen zugewiesen. Nach der Aufnahme geht es in den Wartebereich, wo die Kinder von Comedicus Clowns unterhalten werden. Im Anschluss folgt die ärztliche Untersuchung mit der Diagnose.

Teddybärröntgengerät und kleinere OPs

Das Angebot umfasst ein Teddybärröntgengerät, ein Ultraschallgerät, sowie die Möglichkeit zur Blutentnahme und kleineren Operationen an den "Kuscheltierpatienten". Des Weiteren stehen ein Zahnstand und eine Apotheke zur Versorgung der Teddys bereit. Am Schluss verlässt jedes Kind mit seinem geheilten Kuscheltier und einem kleinen Geschenk das Teddybärkrankenhaus.

Im Rahmen ihres Besuches können die Kinder so eine Krankenhaussituation erleben, ohne selbst als Patient betroffen zu sein. Ziel der Simulation ist es, durch die spielerische Vorstellung des klinischen Alltags, den Kindern mögliche Ängste vor dem Krankenhaus und den Ärzten zu nehmen.

Mit vollem Erfolg: Bereits am Montag konnten durch die Behandlung unzähliger Kuscheltiere zahlreiche neugierige Kinder in Staunen versetzt werden. Alle Beteiligten hatten sichtlich Spaß an der Veranstaltung.

Blick ins Rettungsauto

Das Projekt Teddybärkrankenhaus Südtirol steht unter der Schirmherrschaft des Landesressorts für Gesundheit und der Gemeinde Brixen. Organisiert wurde es von einer Gruppe Human- und Zahnmedizinstudenten der Medizinischen Universität Innsbruck sowie einem Studenten der Bildungswissenschaften der Universität Brixen.

Auch die Freiwilligen von AVIS, Comedicus und des Weißen Kreuzes (Sektion Brixen) beteiligen sich an diesem Projekt. Letztere stellen einen Krankenwagen zur Verfügung und ermöglichen den Kindern Einblicke in das Innere eines Rettungsautos.

stol

stol