Freitag, 24. März 2017

Depression in der EU: Italien auf positivem Rang 5

6,8 Prozent der Erwachsenen in der EU fühlen sich depressiv: Das zeigen jüngste Daten der Eurostat. Italien liegt unter dem EU-Durchschnitt - was in diesem Fall sehr positiv ist.

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An der Spitze der Studie liegt Ungarn mit 10,5 Prozent der über 18-jährigen, die sich depressiv fühlen. Positives Schlusslicht ist Tschechien mit 3,2 Prozent. Italien liegt mit einer Quote von 4,3 auf Rang 5, weit vor Österreich, Großbritannien und Frankreich.

Hinter Ungarn liegt Portugal (10,4 Prozent), gefolgt von Schweden (9,0 Prozent). Danach kommen Luxemburg und Deutschland (je 8,4 Prozent), Großbritannien (8,2 Prozent), Bulgarien (8,0 Prozent), Frankreich (7,2 Prozent) und Spanien (6,9 Prozent). Diese Staaten lagen alle über dem EU-Durchschnitt von 6,8 Prozent, auf den auch Estland kommt.

Unter dem Durchschnitt liegen Dänemark (6,3 Prozent), Irland (5,7 Prozent), Malta (6,6 Prozent), Slowenien (6,5 Prozent), Polen (6,4 Prozent), Finnland und Österreich (je 4,9 Prozent), Lettland, Rumänien und Zypern (je 4,8 Prozent), Griechenland (4,4 Prozent), Italien (4,3 Prozent), Litauen (4,1 Prozent), Kroatien (3,9 Prozent), die Slowakei (3,5 Prozent) und Tschechien (3,2 Prozent).

Mehr Frauen als Männer depressiv

Keine Daten lagen aus Belgien und den Niederlanden vor. Insgesamt fühlen sich mehr Frauen (7,9 Prozent) als Männer (5,5 Prozent) depressiv. Ernste depressive Symptome machten im EU-Durchschnitt 2,9 Prozent aus.

Depressionen verursachen unter anderem dauernde Traurigkeit, einen Interessensverlust an Aktivitäten, die normalerweise Freude bereitet haben, sowie die Unfähigkeit, die täglichen Arbeiten zu verrichten. Nach Angaben der UNO-Gesundheitsagentur ist Depression die Hauptursache von Berufsunfähigkeit.

apa

stol