Freitag, 18. Juni 2021

Der 400.000. Piks kommt am Samstag

Die Impfkampagne schreitet voran: In Südtirol ist nun beinahe die 400.000er-Marke an verabreichten Impfungen geknackt. Im Laufe des Samstags wird zum 400.000. Mal gepikst.

Am Samstag soll zum 400.000. Mal in Südtirol gepikst werden: ein Erfolg für die Impfkampagne.
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Am Samstag soll zum 400.000. Mal in Südtirol gepikst werden: ein Erfolg für die Impfkampagne. - Foto: © APA/THEMENBILD / GEORG HOCHMUTH
Mit Stand 17. Juni beträgt die Gesamtzahl der verabreichten Impfdosen 392.548. Am Samstag wird demnach voraussichtlich die 400.000er-Marke überschritten.

259.038 Menschen sind mittlerweile mit der ersten Dosis geimpft. 153.251 Personen, das sind 28,6 Prozent der Südtiroler Bevölkerung, gelten bereits als vollständig immunisiert, davon 19.741 nach nur einer Impfung, weil sie entweder den Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten haben oder nach einer überstandenen Infektion mit dem Coronavirus nur eine Impfdosis benötigen.

Im Vergleich zur letzten Woche genießen 20.314 Personen mehr den kompletten Impfschutz. Vergangene Woche waren 24,8 Prozent der Bevölkerung immunisiert.

In der derzeitigen Phase der Pandemie sei es besonders wichtig, die jüngeren Jahrgänge zur Schutzimpfung zu bewegen, teilt der Sanitätsbetrieb mit. Bei der Altersklasse der Personen von 12 bis 39 Jahren sind bis Stand gestern 35,9 Prozent gegen eine Infektion geschützt, rechnet man auch jene die sich zu einem Termin vorgemerkt haben, und jene die in den letzten 3 Monaten positiv getestet wurden, hinzu.

Ausbreitung der Delta-Variante stoppen

Daneben sind weiterhin auch alle älteren Personen, die bis jetzt noch nicht geimpft sind, dazu aufgerufen, sich zu einem Termin vorzumerken.
„Das Ende der Pandemie entscheidet – neben der Beibehaltung der bekannten Maßnahmen, wie die Einhaltung der Hygiene – vor allem der Impffortschritt“, sagt Landesrat Thomas Widmann. Insbesondere das Auftreten einiger Infektionscluster, bei denen einzelne Infektionen mit der hoch ansteckenden Delta-Variante nachgewiesen wurden, bereite ihm Sorgen. „Je mehr Menschen wir schaffen zu impfen, umso schwieriger wird es für die Delta-Variante sein, sich durchzusetzen. Es hat sich gezeigt, dass alle von uns eingesetzten Impfstoffe bei vollständig geimpften Personen gegen diese neue Mutation wirksam sind.“

Auch Generaldirektor Florian Zerzer weist darauf hin, dass die Coronaschutz-Impfung trotz merklicher Entspannung der Infektionslage ausschlaggebend dafür ist, die Pandemie zu überwinden. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb organisiert derzeit verschiedene Impfangebote. „An speziellen Impftagen in den Gemeinden kommt die Impfung gewissermaßen direkt zu den Bürgerinnen und Bürgern. Ich rufe alle noch nicht geimpften Südtirolerinnen und Südtiroler auf, dieses unbürokratische und einfache Impfangebot wahrzunehmen. Das Angebot richtet sich auch speziell an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Betrieben, die mit einer Schutzimpfung dazu beitragen können, Clusterbildungen zu verhindern.“

sabes/stol