Samstag, 26. Mai 2018

Der Bahnhof von Oberbozen am Ritten ist „Bahnhof das Jahres 2018“

Mit mehr als einer Million Fahrgästen in der Seilbahn und mit 640.000 Fahrgästen in der Schmalspurbahn war Oberbozen 2017 eine der meist frequentierten Mobilitätsschnittstellen in Südtirol – fast gleichauf mit den Bahnhöfen in Bruneck oder Brixen.

Der Bahnhof von Oberbozen am Ritten wurde zum Bahnhof das Jahres 2018 gekürt. Foto: Michael Lintner
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Der Bahnhof von Oberbozen am Ritten wurde zum Bahnhof das Jahres 2018 gekürt. Foto: Michael Lintner - Foto: © LPA

Mobilitätslandesrat Florian Mussner, der Vorsitzende des Vereins „Freunde der Eisenbahn,“ Walter Weiss, und der Jury-Vorsitzende Arthur Scheidle haben dem Rittner Bürgermeister Paul Lintner am Samstag für den Mobilitätsknotenpunkt von Bahn und Seilbahn die Auszeichnung „Bahnhof des Jahres“ verliehen.

Die Rittner Seilbahn und die Schmalspurbahn verdienen aus mehrfachem Grund das Prädikat „wertvoll“, hieß es bei der Feierstunde von Seiten der Jury. Einerseits haben sie einen großen historischen Wert als technisches Kulturgut, was auch bei der Modernisierung berücksichtigt wurde.

Gleichzeitig sind die beiden heutigen Bahnen zukunftsweisend für nachhaltige Mobilität im Berggebiet.

Drittens sind die Rittner Bahnen ein Vorzeigebeispiel dafür, wie ein umweltfreundliches Mobilitätskonzept sowohl für Tagespendler als auch für Urlaubsgäste und Ausflügler gleichermaßen attraktiv sein kann.

Im vergangenen Jahr gab es neuerliche Rekordwerte bei den Fahrgastzahlen: So wurde bei der Rittner Seilbahn erstmals die Schwelle von einer Million Fahrgästen überschritten. Insgesamt waren es 1.054.753 Fahrgäste bei 319 Betriebstagen.

Auch der Ansturm auf das kleine Rittner Bahnl mit einer Länge von 6,8 Kilometern war groß. 2017 wurden 640.346 Fahrgäste gezählt und 18.406 Fahrten absolviert. Dabei gab es mit 365 Betriebstagen keinen einzigen Ruhetag für die Trambahn.

stol