Mittwoch, 17. Februar 2021

Der Blick hinter die Gitterstäbe: Bericht aus dem Bozner Gefängnis

Nur wenige kennen das Bozner Gefängnis so gut wie Bruno Bertoldi. Er war 1971 der erste Freiwillige, der sich in Italien um Gefangene gekümmert hat. Und er tut es bis heute.

Nur wenige Außenstehende kennen das Leben hinter den Gefängnismauern.
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Nur wenige Außenstehende kennen das Leben hinter den Gefängnismauern. - Foto: © Erika Gamper

Bruno Bertoldi kann tun, was nur Wenigen erlaubt ist: Er darf ins und aus dem Bozner Gefängnis spazieren, wann immer es ihm gefällt. Dort betreut er nämlich die Häftlinge – ehrenamtlich, seit über 50 Jahren. „In der Zeit habe ich vieles gesehen“, sagt er. Auch über-90-jährig macht er weiter. Er weiß, wie es den Menschen hinter den Gitterstäben geht. Von Katrin Niedermair

kn