„Kaum ist der Föhn weg geht es temperaturmäßig auch wieder runter. Heute in der Früh ist es in Latsch 16 Grad kälter als gestern um diese Zeit“, weiß er.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="991168_image" /></div> <BR />Dunst und Nebel haben sich am Morgen über Südtirol gelegt: Es ist feuchte und kühlere Luft aus der Poebene.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="991171_image" /></div> <BR /><BR />Keine Februarnacht war in Südtirol jemals so warm wie die von Sonntag auf Montag: „Eine Sommernacht im Vinschgau. 15 Grad war der Tiefstwert in Latsch und 12 Grad in Schlanders“, sagt Landesmeteorologe Dieter Peterlin. „Das war südtirolweit die höchste Nachttemperatur seit Messbeginn, nicht nur in einem Februar, sondern überhaupt in einem Winter.“ Der meteorologische Winter erstreckt sich von Dezember bis Februar. <BR /><BR />Auch gestern war es nochmals außergewöhnlich warm für die Jahreszeit: Im wärmsten Ort des Landes, Latsch, wurden 21,2 Grad gemessen, in Naturns 20,8 Grad und in Schlanders 19,8 Grad. „Beeindruckend waren auch die Temperaturen andernorts: In Meran verzeichneten wir 17,4 Grad, in Bozen 17,2 Grad und in Toblach 10,5 Grad.“ Damit sei der Höhepunkt dieser ungewöhnlichen Wärmephase erreicht, erklärt Peterlin. Der Grund für diesen „Frühling im Februar“? Die Kombination aus sehr milder Luftmasse und starkem Föhn. „Eine Nullgradgrenze im Winter auf 3000 Meter ist selten“, erläutert Dieter Peterlin. <BR /><BR />Heute lässt der Föhn nach, weshalb die Temperaturen wieder langsam Tag für Tag zurückgehen. Der Winter sei noch nicht vorbei. „Bereits am Wochenende kommt aus Süden ein Mittelmeertief mit Niederschlag und aus Norden kältere Luft, sodass sich alles wieder normalisiert.“