Donnerstag, 07. Juni 2018

Der Herr der Postämter

Südtirols Postuhren gehen anders – dank eines 10 Millionen Euro schweren Abkommens mit dem Land. „Ohne Konvention wären die Szenarien ganz andere“, sagt Luca Passero, Herr über alle 130 Südtiroler Postämter und Bankdienste.

Luca Passero im Dolomiten-Interview. - Foto: DLife
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Luca Passero im Dolomiten-Interview. - Foto: DLife

„Dolomiten“: Herr Passero, Sie sind seit fast einem Jahr Chef der Südtiroler Postdirektion. Was hat sich seither getan?

Passero: Was mich betrifft, haben mich meine Mitarbeiter  seinerzeit mit Freude aufgenommen. Ich bekam viel Unterstützung  – auch von der Peripherie, und ich muss sagen, dass die Postmitarbeiter sehr firmentreue Menschen sind.  Ich schätze deren Disponibilität. Auch wenn die Arbeitsschicht schon zu Ende wäre, lassen sie nicht den Kugelschreiber bzw. Brief fallen oder machen einfach jemandem vor der Nase den Schalter zu. Wir haben auch kaum Beschwerden – und das, obwohl täglich Tausende Leute  in die Postämter kommen.

„D“: Was hat das 10-Millionen-Euro-Abkommen mit dem Land bewirkt?

Passero: Dank der Konvention, die im April 2017 abgeschlossen worden ist, hat sich einiges getan. Seit 2 Monaten ist das Verteilungszentrum in Bozen aktiv.

„D“: Und was hat sich geändert?

Passero: Vorher mussten wir täglich mit Kleinlastern rund 15.000 Postsendungen nach Verona karren. Abgesehen von der geringeren Umweltbelastung, bleibt die Post im Lande, wird sortiert und natürlich schneller verteilt. Und noch ein Gutes hat diese Zentrale: Es passieren weniger Fehler.

lu/D

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

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stol