Dabei sind die Reaktionen auf sein Bemühen durchmischt.<BR /><BR />In wenigen Tagen wird Davide Mahmudy auch offiziell zum Organisationschef von Forza Italia in Südtirol ernannt. Bei genauerem Hinschauen ist er damit Mädchen für alles. <h3> Im vergangenen Herbst schon Landtagskandidat </h3>„Vor wenigen Tagen habe ich den ersten Aperitif am neuen Parteisitz in Bozen organisiert“, so Mahmudy. Zudem kümmert er sich um die Mitglieder, war im Herbst Landtagskandidat und warb bei der Gemeindewahl in Leifers um Stimmen für FI. <BR /><BR />Parallel läuft der EU-Wahlkampf für den scheidenden Europaparlamentarier Matteo Gazzini. Für ihn wirft Mahmudy Handzettel in Briefkästen und ist bis nach Verona auf Wahlständen unterwegs.<h3> „In Rom sind wir die Mitte“ </h3>„Europa steht für viele Bürgerrechte und viele Freiheiten, um die uns andere beneiden“, sagt Mahmudy. Er spricht übrigens nicht nur perfekt Italienisch, sondern auch breiten Südtiroler Dialekt. <BR /><BR />Gelernt hat er Deutsch beim Besuch der deutschen Grund- und Mittelschule. „Und von den Kollegen am Tennisplatz.“ Mahmudy ist Student und verdient sich seinen Lebensunterhalt als Tennislehrer.<h3> „Wer nicht wählt, darf sich nicht ärgern“</h3>Forza Italia stehe für moderate Politik. „In der Mitte-Rechts-Koalition in Rom sind wir die Mitte“, betont er. Ein zusätzlicher Europaparlamentarier für Südtirol wäre wichtig. <BR /><BR />Die Reaktionen auf sein Bemühen sind durchmischt: „Manche hören gern zu, andere gehen eilig weiter.“ Trotzdem bemüht sich Davide: „Wer nicht wählt, darf sich dann nicht ärgern, wenn andere für ihn entscheiden.“