Dienstag, 21. November 2017

Der Kunst ihre Freiheit, der Stadt ihre Sicherheit

Seit Ende August gibt es in Südtirols Landeshauptstadt Beton-Barrieren gegen Terror-Attacken. Die Barrieren werden nun, rechtzeitig zum Christkindlmarkt-Start, künstlerisch umgestaltet.

Aus Beton mach Betonkunst. - Quelle: Stadtgemeinde Bozen
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Aus Beton mach Betonkunst. - Quelle: Stadtgemeinde Bozen

Die Schutzabsperrungen, die Ende August auf Ansuchen des Komitees für die öffentliche Sicherheit an den Zufahrtsstraßen der Altstadt platziert wurden, gelten nicht gerade als Hingucker. Das soll sich nun ändern.

Eine Arbeitsgruppe der Stadtverwaltung, an der sich auch die Freie Universität Bozen beteiligte, regte eine kreative Gestaltung der Beton-Barrieren an.

Vier Künstler – Annemarie Laner, Thaddäus Salcher, Manfred Mayr und Michele De Giorgis – werden jeweils eine der vier Schutzabsperrungen in der Laurinstraße, der Piavestraße, der Museumstraße und am Waltherplatz künstlerisch bespielen.

Die Arbeiten zum Projekt laufen. - Quelle: Stadt Bozen

Der Kostenpunkt der Beton-Interpretation liegt bei 48.500 Euro, zur Eröffnung des Christkindlmarktes soll das Projekt beendet sein.

stol

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