Landesrat Thomas Widmann hat das Verkehrskonzept und die Machbarkeitsstudie am Freitag auf einer Pressekonferenz in Bozen vorgestellt.Mit dem Metrobus solle den Überetschern eine bessere Alternative zum eigenen Auto angeboten werden, betonte der Landesrat.„Der Metrobus hat Vorfahrt, alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen zurückstehen", unterstrich Widmann.Die Linie, auf der die Metrobusse verkehren werden, wird jene sein, auf der seit etwa einem Jahr die Expressebusse verkehren.Die Strecke wird jetzt ausgebaut, um den 18 Meter langen Metrobussen immer Vorfahrt bzw. freie Fahrt garantieren zu können. Zwischen Kaltern und der Meraner Kreuzung sind drei Haltestellen für den Umstieg vom Metrobus auf den Citybus in Kaltern, Eppan und beim Pillhof vorgesehen, weiters zwölf Haltebuchten, so genannte „Bus Gates", in Richtung Kaltern-Bozen und zehn in Richtung Bozen-Kaltern, 2,4 Kilometer Vorzugsspur, davon 2,15 Kilometer in Richtung Kaltern-Bozen und 250 Meter in Richtung Bozen-Kaltern sowie sechs bauliche Eingriffe an Kreuzungen. Diese Baumaßnahmen sind mit Kosten von 16,36 Millionen Euro veranschlagt. Insgesamt gibt das Land ca. 20 Millionen Euro für das Metrobus-Projekt aus.stol