Mittwoch, 08. Juli 2015

Der neue Weg zum Hütten-Glück: So soll’s funktionieren

Die Vereinbarung zur Vergabe und Führung der 25 Schutzhütten des Landes steht: Am Mittwoch haben Landeshauptmann Arno Kompatscher, AVS-Präsident Georg Simeoni und CAI-Südtirol-Präsident Claudio Sartori die entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Die Langkofelhütte - Foto: D
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Die Langkofelhütte - Foto: D

Zum Hintergrund: 25 Schutzhütten hatte das Land Südtirol im Jahr 2011 vom italienischen Alpenverein übernommen. Seither hat sich das Land bemüht, ein langfristiges Vergabekonzept zur Führung der Hütten zu erstellen. Nachdem ein Wettbewerbsverfahren vor einem Jahr leer ausgegangen war – AVS und CAI hatten ein leeres Kuvert abgegeben – wurde nun eine neue Form der Zusammenarbeit gefunden.

Und so geht‘s

Die Vereinbarung dazu sieht die Einsetzung einer paritätischen Kommission vor, die aus den AVS- und CAI-Vorsitzenden sowie den Direktoren der Landesämter für Bauerhaltung und Geologie und Baustoffprüfung besteht. Die Kommission wird ein Leistungsverzeichnis für die öffentliche Vergabe der Führung der einzelnen Hütten ausarbeiten, die Führung der Hütten überwachen sowie eine Prioritätenliste für die Sanierung der Hütten ausarbeiten.

Für diese Dienstleistungen werden die Vereine eine Vergütung von 40.000 Euro für zwei Jahre erhalten.

"Ich bin überzeugt, dass dies nicht nur eine Lösung ist, sondern eine gute Lösung", fasste Landeshauptmann Arno Kompatscher zusammen. Georg Simeoni, Präsident des AVS, und Claudio Sartori, Präsident von CAI Südtirol, pflichteten bei.

AVS und CAI ernennen Hüttenwarte gemeinsam

AVS und CAI werden nun gemeinsam die einzelnen Hüttenwarte für die 25 Schutzhütten ernennen und an der Ausarbeitung der Vergabekriterien arbeiten. Die Vereinbarung gilt vorerst für zwei Jahre, während die Pachtverträge auf längere Zeit abgeschlossen werden sollen.

Zum Thema Sanierung der Hütten: Die Landesregierung hat weitere 3,2 Millionen Euro für Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten zur Verfügung gestellt. In den vergangenen vier Jahren hat das Land bereits Instandhaltungsarbeiten im Ausmaß von 1,1 Millionen Euro durchgeführt. 

stol