Freitag, 13. November 2020

Der „Ripper von Yorkshire“ ist tot: Serienmörder stirbt mit Covid-19

Der als „Ripper von Yorkshire“ bekannt gewordene Serienmörder Peter Sutcliffe ist tot. Er starb im Alter von 74 Jahren in einem Krankenhaus in Durham, wie die Strafvollzugsbehörde am Freitag mitteilte.

Anfang der 1980er Jahre war Peter Sutcliffe zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
Anfang der 1980er Jahre war Peter Sutcliffe zu lebenslanger Haft verurteilt worden. - Foto: © ANSA
Der zuvor in einem Hochsicherheitsgefängnis inhaftierte Straftäter war positiv auf das Coronavirus getestet worden, hatte aber eine Behandlung seiner Covid-19-Erkrankung abgelehnt.

Sutcliffe war Anfang der 80er Jahre zu lebenslanger Haft verurteilt worden, nachdem er über einen Zeitraum von 5 Jahren 13 Frauen im Norden von England umgebracht hatte. Bei 7 weiteren Frauen hatte er es versucht, sie überlebten die Mordversuche jedoch. Eine spätere Untersuchung geht sogar noch von weiteren Verbrechen aus.

Boris Johnson: „Er war ein verdorbener und böser Mensch“

„Peter Sutcliffe war ein verdorbener und böser Mensch, dessen Verbrechen unvorstellbares Leid verursacht und das Land entsetzt haben“, sagte Premierminister Boris Johnson nach der Todesnachricht. Er gedenke den Familien der Opfer.

Der Serienmörder verbrachte rund 30 Jahre in einem abgeschirmten Krankenhaus im Südosten Englands, da ihm eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert wurde. 2016 wurde er ins Hochsicherheitsgefängnis verlegt. Neben seiner Corona-Infektion soll er zuletzt auch an Herzleiden, Diabetes und Übergewicht gelitten haben.

dpa