Samstag, 28. Juli 2018

Der rote Mond zieht auch Südtirol in seinen Bann

Der rote Mond hat in der Nacht auf Samstag Südtirol begeistert. Zumindest dort, wo er zu sehen war. Denn Regen und Gewitter sowie ein bewölkter Himmel verhinderten mancherorts den Blick auf das Spektakel.

Der rote Mond begeisterte die ganze Welt.
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Der rote Mond begeisterte die ganze Welt. - Foto: © APA/AFP

Die längste totale Mondfinsternis des Jahrhunderts hat Freitagnacht zahlreiche Menschen rund um den Erdball in den Himmel schauen lassen. Während australische Himmelsgucker den Wecker stellen mussten, um den „Blutmond” vor Sonnenaufgang zu sehen, war das seltene Naturschauspiel in Europa an einem lauen Abend zu sehen. Vielerorts verstellten aber Wolken den Blick auf den Mond. 

Von etwa 21.30 Uhr bis gegen 23.15 Uhr war die Scheibe des Vollmonds in Mitteleuropa in ein rötliches Licht getaucht. Mit einer Gesamtdauer von 103 Minuten war die Phase der totalen Verfinsterung des Monds außergewöhnlich lang. Als Zusatzattraktion gab es noch einen wegen seiner derzeitigen Nähe zur Erde besonders hellen und großen Nachbarplaneten Mars zu sehen.

Auch in Südtirol, zumindest dort, wo klare Sicht auf den Himmel herrschte, verfolgten die Menschen begeistert das Mondspektakel. Während in weiten Teilen des Landes Wolken die freie Sicht verdeckten, wie zum Beispiel im Vinschgau, gab es vom Unterland aus eine teils beeindruckende Sicht auf den Mond, wie in einem Twitter-Post zu sehen ist. 

Erst am 9. Juni 2123 wird es eine drei Minuten längere Mondfinsternis geben. Bei der Mondeklipse stand die Erde auf einer geraden Linie zwischen Sonne und Mond - der Vollmond tauchte also in den Schatten ein, den die von der Sonne angestrahlte Erde ins Weltall wirft. Ein unglaublicher Zufall, sozusagen (STOL hat berichtet)

stol/am

stol