<b>Von Lorenzo Baratter<BR /></b><BR />Das Urteil wurde vor einigen Monaten gefällt: Der Käse war mit Escherichia coli verseucht und es war das Bakterium, das die Schäden verursachte. Verurteilt wurde der ehemalige Präsident der Käserei Coredo und der Käser wegen schwerer Körperverletzung, wobei die Entschädigungsfrage noch offen ist. <h3> Maestri: „Geschmacklose Entscheidung“</h3> Doch kommen wir zu den aktuellen Geschehnissen. Was Giovanni Battista Maestri, den Vater des kleinen Jungen, so wütend machte, war die nicht ganz so brillante Idee, mit großem Aufwand einen Frischkäse zu bewerben, der von derselben inkriminierten Käserei hergestellt wurde, einschließlich einer Pressekonferenz (siehe Foto). Giulia Zanotelli, die Landesrätin für Landwirtschaft, war anwesend, während der örtliche Tourismusverband dem Käse sein Markenzeichen verlieh. <BR /><BR />Eine Entscheidung, die als sehr geschmacklos beurteilt wurde, so dass die darauffolgenden Proteste den Eindruck erwecken, dass die Angelegenheit (die schlecht begonnen hat und schlecht gehandhabt wurde) nicht so einfach zu Ende gehen wird. In der Zwischenzeit haben ein kleines Opfer und seine Familie jahrelang eine schreckliche Tortur durchgemacht.<BR />