Samstag, 02. Juli 2016

Der Sommer ist da: Das Post-Chaos auch

Sommerzeit ist Ferienzeit – auch bei der Post. Zu spüren bekommen dies derzeit leider auch wieder die Postkunden in einigen Südtiroler Gemeinden.

Immer wieder in der Kritik: Die italienische Post.
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Immer wieder in der Kritik: Die italienische Post.

Vor allem in den Gemeinden Latsch, Schlanders, Mals, Prad, Bruneck, Olang, Toblach, Innichen, Ritten, Brixen und Eppan, kommt die Post nicht selten mit erheblicher Verspätung. 

Schuld daran sind notorisch unterbesetzte Zustellgebiete, berichtet die Tageszeitung "Dolomiten". Verschärft werde die Situation einerseits durch weitere urlaubsbedingte oder sonstige Ausfälle und andererseits durch den ausgerufenen Überstundenstreik bei den Postangestellten.

Auch "Dolomiten"-Abonnenten erhalten ihre Zeitung oft mit erheblicher Verspätung. Athesia-Vertriebsleiter Eugen Untertrifaller bittet um Verständnis, der Verlag habe einen Notdienst eingerichtet: „Wir versuchen, die Zustellung zu gewährleisten und stellen bei Ausfall eines Briefträgers einen Ersatzdienst. Aber der kann mitunter erst später die Zeitungen zustellen, da uns die Post zu spät über die Unregelmäßigkeiten informiert. Dann können wir mit dem Notdienst erst am späten Vormittag starten, und die Zustellung zieht sich etwas in die Länge.“

Hervorzuheben sind die vielen fleißigen Briefträger, die mit vorbildlichem Einsatz immer wieder einspringen und die Zustellung der Kollegen übernehmen, was leider nicht immer und überall der Fall ist. 

Probleme bei der Post sind keine Seltenheit. Bereits im vergangenen Jahr um diese Zeit war es zu erheblichen Problemen gekommen. So wurde unter anderem in der Gemeinde Latsch sowie im gesamten Martelltal tagelang keine Post zugestellt und Ämter blieben geschlossen (STOL hat berichtet)

stol

stol