Donnerstag, 19. April 2018

Der stille Mord an Südtiroler Kindern

10 Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung aus Südtirol sind in den 1940er Jahren in der Heil- und Pflegeanstalt von Kaufbeuren getötet worden: entweder mit Luminal-Spritzen (beziehungsweise Pillen) oder bei grauenvollen Tuberkulose-Impfversuchen. Zuvor waren die Kinder als arbeits- und bildungsunfähig eingestuft worden, sie galten als „lebensunwert“. Professor Michael von Cranach referiert darüber am Samstag, den 21. April in Meran.

Kinder mit geistige Behinderung galten in den 40er Jahren als „lebensunwert“.
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Kinder mit geistige Behinderung galten in den 40er Jahren als „lebensunwert“. - Foto: © shutterstock

stol