Rings um die Sanierung dieser Unebenheiten entfacht sich nun ein Rechtsstreit.<BR /><BR />Den ganzen Sommer über wurde an der Erneuerung des Kunstrasenplatzes gearbeitet. Ende August, kurz vor Beginn der Spielsaison, wurden die Unebenheiten im Rasenteppich festgestellt.<BR /><BR />Der Unterbau des Spielfeldes wurde in der Bauphase vom Autonomen Landeskomitee des italienischen Fußballverbandes (FIGC LND) abgenommen. <BR /><BR />Bis zur Fertigstellung muss dann etwas passiert sein, sodass sich, wie man inzwischen erhoben hat, nicht weniger als 135 Punkte mit bis zu zwei Zentimetern Abweichung über die Rasenfläche verteilen. Bis zum 15. September hätte die Firma danach Zeit gehabt, das Problem zu beheben. Doch die sicht- und vor allem beim Laufen spürbaren „Hügel“ und „Löcher“ im Belag sind immer noch da. Damit kann der Platz vom Landeskomitee auch nicht abgenommen werden.<h3> Gefahrensituation</h3>Wie Bürgermeister Roland Griessmair erklärt, habe die Gemeindeverwaltung die Baufirma mehrmals gedrängt, die Mängel zu beheben, doch gäbe es unterschiedliche Auffassungen darüber, dass überhaupt Mängel vorhanden sind.<BR /><BR />Griessmair verweist darauf, dass derart große Abweichungen auch eine Gefahrensituation darstellen. Nahezu zeitgleich zum Platz in Dietenheim sei auch der Kunstrasenplatz in der Sportzone von Bruneck neu verlegt worden. „Dort sind keine Unebenheiten feststellbar“. <BR /><BR />Der Gemeindeausschuss hat nun beschlossen, sich in ein Rechtsverfahren gegen die Baufirma einzulassen. Ein erster Sachverständigentermin vor Ort hätte am morgigen Donnerstag sein sollen, muss nun aber aufgrund der Schneefälle dieser Tage wohl verschoben werden.<BR /><BR />Mit der Rechtsvertretung der Gemeinde wurde die Staatsadvokatur in Trient beauftragt.<BR /><BR /><BR />