Die Feldthurner Restaurierungsfirma Gebhard hat die Schnitzerei zur längst überfälligen Restaurierung abgenommen – dank des Einsatzes von Bürgermeister Christoph Holzner. Dieses Wahrzeichen ist ihm ein Herzensanliegen.<BR /><BR />Restaurator Christoph Gebhard erklärte, dass die glatte Grundierung am Korpus problematisch sei und der etwa 20 Jahre alte Anstrich der letzten Restaurierung vermutlich deshalb abbröckle. Die Grundierung müsse daher komplett entfernt werden.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1310181_image" /></div> <BR /><BR />„Das Holz ist in einem relativ guten Zustand“, sagte der Fachmann. „Der Korpus macht einen schlechteren Eindruck, als die Situation tatsächlich ist.“ Zur Datierung meinte er, dass die Schnitzerei vermutlich Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden sei. Genauere Hinweise erhoffe er sich im Zuge der Arbeiten. In zwei bis drei Monaten dürfte der Korpus wieder nach Tisens gebracht werden. <BR /><BR />Auch die drei Schnitzereien am Tisner Kriegerdenkmal wurden zur Restaurierung abgenommen. Im Vergleich zum Korpus des Hohen Kreuzes sei der Aufwand hier sicherlich geringer, betonte Gebhard.