Dienstag, 04. Juni 2019

Deutsche Motorrad-Rettungsstaffel zu Besuch beim Weißen Kreuz

Einige Motorradstaffeln des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland besuchten am kürzlich ihren Partner, das Weiße Kreuz.

Die Delegation des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland  und ihre Rettungsmotorräder waren in Bozen zu Besuch.
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Die Delegation des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland und ihre Rettungsmotorräder waren in Bozen zu Besuch.

30 Mitglieder der Motorradstaffeln des ASB Karlsruhe, Mainz, Frankfurt, Berlin und des Bundesverbandes besuchten während ihres Südtirol-Aufenthalts auch das Weiße Kreuz in Bozen. Ziel der gemeinsamen Fahrt war der Erfahrungsaustausch mit der Südtiroler Motorradstaffel und eine gemeinsame Übung von Fahrten im Konvoi und im Verband. Die Gruppe fuhr in 2 Tagen acht Pässe und rund 500 Kilometer. Am Samstagabend, beim gemeinsamen Abendessen, waren auch die Präsidentin Barbara Siri und der Direktor Ivo Bonamico dabei.

An der Spitze der Gruppe stand ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch. Die Kollegen aus Deutschland besichtigten den Sitz und zeigten sich vom Südtiroler Rettungs- und Zivilschutzwesen und vom Fuhrpark beeindruckt, besonders von den Motorrädern der Motorradstaffel des Weißen Kreuzes.

Der Südtiroler Motorrad-Dienst läuft seit Juni 2018 an verkehrsreichen Tagen auf der Autobahn und hat sich bereits acht Mal bei großen Unfällen bestens bewährt. An Wochenenden oder Feiertagen mit erfahrungsgemäß hohem Verkehrsaufkommen wird der Streifendienst auf der A22 gewährleistet, an Tagen ohne kritischen Verkehr auf der Autobahn auf verschiedenen Alpenpässen oder bei Sanitätsdiensten bei Veranstaltungen, um den Betroffenen im Ernstfall adäquate Hilfe zukommen zu lassen. Der Landesrettungsverein finanziert dieses Pilotprojekt mit seinen Einnahmen aus den 5-Promille-Zuwendungen.

stol

stol