Dienstag, 16. Februar 2021

Deutsches Bildungswesen: 286 Neuinfektionen in einer Woche

Von den deutschsprachigen Kindergärten und Schulen Südtirols sind in der vergangenen Woche insgesamt 286 neue Sars-CoV-2-Infektionsfälle gemeldet worden. 12 Neuinfektionen gab es an ladinischen Schulen und Kindergärten.

Von den deutschsprachigen Schulen und Kindergärten wurden in der vergangenen Woche 286 Coronavirus-Neuinfektionen gemeldet.
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Von den deutschsprachigen Schulen und Kindergärten wurden in der vergangenen Woche 286 Coronavirus-Neuinfektionen gemeldet. - Foto: © unsplash
Im Zeitraum vom 8. bis zum 13. Februar 2021 sind der Deutschen Bildungsdirektion insgesamt 286 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Es sind dies etwas weniger als in der Vorwoche, als die Zahl bei 452 lag. Abgenommen - und zwar von 2915 auf 1833 - hat auch die Anzahl der neu verhängten Quarantänen.

Die neuen Coronavirus-Infektionen unter Kindern und Jugendlichen, pädagogischen Fachkräften, Lehrpersonen und Verwaltungspersonal werden von der jeweiligen Bildungseinrichtung erhoben und dann in der Deutschen Bildungsdirektion gesammelt.

Weniger Neuinfektionen

Die Kindergärten haben in der vergangenen Woche 58 neue Infektionsfälle gemeldet, 20 davon betreffen Kindergartenkinder, 29 pädagogische Fachkräfte und 9 das nicht unterrichtende Personal.

An den Grundschulen mit deutscher Unterrichtssprache gab es 82 neue Infektionsfälle, 58 unter den Schülern und 17 unter dem Lehrpersonal sowie 7 unter dem nicht unterrichtenden Personal.

Die Mittelschulen haben 61 Neuinfektionen gemeldet: Betroffen sind 39 Jugendliche, 20 Lehrpersonen und 2 nicht unterrichtende Mitarbeitende. Von den Oberschulen wurden 63 Neuansteckungen gemeldet (45 Schüler, 14 Lehrpersonen und 4 nicht unterrichtende Personen) und an den Berufsschulen 22 (12 Schüler, 7 Lehrpersonen, 3 nicht unterrichtende Mitarbeitende).

Auch neue Quarantänen rückläufig

Im Zusammenhang mit den neuen Infektionsfällen wurden 1833 Quarantänen neu verhängt, davon 510 an den Kindergärten, 885 an den Grundschulen, 219 an den Mittelschulen, 165 an den Oberschulen und 54 an den Berufsschulen.


Ladinische Schule: 12 Neuinfektionen in der vergangenen Woche

An den ladinischen Kindergärten und Schulen in Südtirol sind in der vergangenen Woche insgesamt 12 neue Sars-CoV-2-Infektionsfälle verzeichnet worden.

Mit insgesamt 12 neuen Coronavirus-Infektionsfällen in der vergangenen Woche ist die Anzahl der Neuinfektionen an den ladinischen Bildungseinrichtungen im Vergleich zur Vorwoche um 20 zurückgegangen. Die diesbezüglichen Daten der Woche vom 8. bis zum 13. Februar 2021 hat die Ladinische Bildungsdirektion bekanntgegeben.

12 Neuinfektionen


Von den ladinischen Kindergärten wurde eine einzige Neuinfektion unter dem pädagogischen Personal gemeldet. 5 Neuinfektionen gab es an den Grundschulen, 3 unter den Kindern und je eine unter den Lehrpersonen beziehungsweise dem nicht unterrichtenden Personal.

2 neue Infektionsfälle - alle unter den Schülerinnen und Schülern - verzeichnen die Mittelschulen. Die Berufs- und Oberschulen vermelden 4 Neuinfektionen, je 2 davon unter den Schülern beziehungsweise den Lehrpersonen.

Über 80 neue Quarantänen


Von 133 auf 82 zurückgegangen ist auch die Anzahl der neu verhängten Quarantänen. Von diesen fallen 4 auf die Kindergärten (alles Kinder), 25 auf die Grundschulen (alles Schüler), eine auf die Mittelschulen (eine Lehrkraft) sowie 56 auf die Oberschulen (53 Schüler, 2 Lehrpersonen und eine nicht unterrichtende Person).

Die Zahlen umfassen nach wie vor die gesamte Kindergarten- und Schulgemeinschaft, also Kinder und Jugendliche, pädagogische Fachkräfte, Lehrpersonen und das nicht unterrichtende Personal.

5 Neuinfektionen an italienischen Bildungseinrichtungen

5 neue Sars-CoV-2-Infektionsfälle sind von der Italienischen Bildungsdirektion gemeldet worden, 4 davon sind am Kindergarten „Millecolori“ in Vahrn und Brixen aufgetreten, wobei 3 in der Außensektion in Vahrn und eine am Hauptsitz in Brixen gemeldet wurde. E

in weiterer Fall wurde vom Kindergarten „Vittorino da Feltre“ in Bozen gemeldet, wo vorsorglich auch eine Gruppe bis zum 21. Februar in Quarantäne überstellt wurde.


stol/lpa

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