Luminita (48) und ihr Partner Lehel (47) hatten im Süden Stuttgarts die Kneipe „Kelterstüble“ gepachtet. Bis Ludmilla im Oktober plötzlich spurlos verschwand: Am 16. Oktober hatten ihre Verwandten sie als vermisst gemeldet, wochenlang fehlte von der Frau aus Rumänien jede Spur.<BR /><BR />Ihr Partner Lehel wirkte teilnahmslos. Auf Nachfrage, wo Luminita sei, zuckte er mit den Schultern. „Der Lokalbetrieb ging normal weiter – mit viel Alkohol und lauter Musik bis in die Morgenstunden“, erklärt Nachbarin Petra gegenüber der deutschen Tageszeitung „Bild“.<h3> Im Hinterhaus die grausame Entdeckung</h3>Nachdem Ludmilla Mitte Oktober als vermisst gemeldet worden war, vernahmen die Ermittler auch ihren Lebensgefährten Lehel. Dabei verstrickte sich der 47-Jährige offenbar in Widersprüche; die Ermittler wurden hellhörig: Mit einem Großaufgebot rückte die Polizei schließlich am Montag bei dem Kneipenbetreiber an und durchsuchte das Lokal.<BR /><BR />Im Hinterhaus der Kneipe schlug plötzlicher der Leichenspürhund an und die Einsatzkräfte rissen die Mauer ein. Dabei machten sie eine grausame Entdeckung: Ludmillas Leiche war eingemauert worden. Lehel wurde daraufhin festgenommen. Er gilt als Tatverdächtiger.<h3> Zwielichtige Gestalten und merkwürdige Facebook-Posts</h3>Derzeit sind die Ermittlungen im Gange. Es gilt die genaue Todesursache Ludmillas, den Täter und dessen Motive festzustellen. Auch das Umfeld des Lokals ist Gegenstand der Untersuchungen.<BR /><BR />„Im Lokal verkehren eigentlich nur Rumänen. Morgens um 5 Uhr schwanken die letzten zur Tür hinaus. Mir fällt auf, dass immer wieder Gruppen junger Frauen abgeladen werden und dann relativ schnell im Hinterhaus verschwinden.“<h3> „Alles Gute im Leben ist illegal“</h3>Neben den Aussagen der Frau, wirft auch ein merkwürdiger Facebook des 47-Jährigen Fragen auf: „Alles Gute im Leben ist illegal“, schrieb Lehel vor rund 6 Wochen auf Facebook. „Ich verabschiede mich und verlasse dich, werde dich aber bei jedem Schritt im Gedächtnis behalten.“