Derzeit wird über einen möglichen Abschuss des Tieres beraten. Mehrere Behörden sind in den Fall eingebunden, wie die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt „NDR“ berichtet.<BR /><BR />Nach Angaben der zuständigen Behörde war der vorgeschriebene Herdenschutz vorhanden, habe den Angriff jedoch offenbar nicht verhindern können. In den kommenden Tagen soll das Gebiet mit Wärmebildkameras kontrolliert werden. Zudem wertet das niedersächsische Wolfsbüro Genproben aus, um nähere Informationen über den Wolf beziehungsweise mögliche weitere Tiere zu erhalten.<h3> Zahl der gerissenen Tiere könnte weiter steigen</h3>Die Begutachtung der gerissenen Tiere ist noch nicht abgeschlossen. Deshalb könnte sich die Zahl der getöteten und verletzten Schafe laut Landwirtschaftskammer noch verändern.<BR /><BR />Wolfsangriffe mit einer derart hohen Zahl an betroffenen Tieren gelten als äußerst selten. Zuletzt hatte es im Februar im niedersächsischen Rotenburg (Wümme) einen ähnlich schweren Vorfall gegeben: Damals wurden in Oldendorf 54 tote Schafe gefunden, bei denen Wolfsrisse bestätigt worden waren.