Und auch bei den bisherigen Vize-Direktoren herrscht dicke Luft, haben sie nun doch 250 Euro brutto weniger auf dem Lohnstreifen.<BR /><BR />17 Musikschul-, 11 Berufsschuldirektionen und 9 Direktionen an Fachschulen für Land-, Hauswirtschaft und Ernährung gibt es in Südtirol. Gleich 4 von diesen sind derzeit nicht besetzt. Und dürften es wohl noch eine ganze Zeit lang bleiben. <BR /><BR />Der Grund dafür: Die vorhergehenden Leiter der Schulen sind in den Ruhestand getreten. Laut neuem Führungskräftegesetz des Landes muss nun zunächst ein Aufruf stattfinden, bei dem sich Interessenten, die im Landesregister eingetragen sind, melden können. <BR /><BR />Die Aufrufe für besagte Stellen sind letzthin aber alle leer ausgegangen, zuletzt jene für die Musikschuldirektion Gröden sowie jene für die Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Haslach, Neumarkt, Tisens. Und auch an den Berufsschulen „Emma Hellenstainer“ in Brixen und im Berufsbildungszentrum Bruneck sind die Direktionen verwaist.<h3> Deutliches Minus beim Gehalt</h3>Die Folge: Schulführungskräfte anderer Einrichtungen müssen die Schulen mitverwalten. Die Vize-Direktoren, die bislang die Geschicke einer Schule geleitet haben, wenn der Direktor ausfiel, wurden mit dem neuen Führungskräfte nämlich abgeschafft. <BR /><BR />„Da müssen dann Direktoren für Dinge unterschreiben, in die sie überhaupt keinen Einblick haben“, ärgert sich einer der Betroffenen. Genannt werden will er aus verständlichen Gründen nicht, fürchtet er doch Konsequenzen. <BR /><BR />Überhaupt will keiner der Betroffenen über die derzeitige Situation an einigen der Landesschulen offen reden. Hinter vorgehaltener Hand wird aber sofort klar, wie groß Wut, Enttäuschung und Unmut sind – vor allem bei den bisherigen Vize-Direktoren. <BR /><BR />Kein Wunder, denn durch die Herabstufung zum „Ersten Mitarbeiter“ mussten sie auch eine deutliche Gehaltseinbuße hinnehmen. 250 Euro brutto weniger pro Monat macht diese Rückstufung aus. Und Ersatz dafür ist Fehlanzeige. <BR />