Die Bürgerkarte tritt in ihre zweite Phase ein. In dieser bekommt die Karte nicht nur ein neues Aussehen, sondern auch neue Funktionen."Wir sehen in der Karte das wichtigste Instrument auf dem Weg zu einer möglichst direkten Kommunikation der unterschiedlichen Institutionen mit dem Bürger und zu einer weitgehend papierlosen Verwaltung", so Landesrat Roberto Bizzo am Samstag bei der Vorstellung der Karte. Vordruck für zweite IMU-Rate online ausfüllenSeit Einführung der Bürgerkarte wurde an technischen Verbesserungen gearbeitet. Nun werden neue Dienste über die Bürgerkarte zugänglich gemacht, der wohl wichtigste darunter ist die Online-Zahlung der zweiten IMU-Rate. "Mit Hilfe der Bürgerkarte wird man den F24-Vordruck zuhause ausfüllen können", erklärt der Landesrat.Der Mikrochip der Karte sorge für einen sicheren Zugang zu den Online-Diensten.Neues Erscheinungsbild und Kommunikationskampagne Um auch nach außen zu zeigen, dass die Bürgerkarte in eine neue Phase tritt, haben Land, Gesundheitsbetrieb und Gemeindenverband auch mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds zur Regionalentwicklung (EFRE) dafür gesorgt, dass sie ein neues Erscheinungsbild, einen kürzeren Namen und eine ihr gewidmete Kommunikationskampagne bekommt.Letztere wird im Rahmen der Bozner Herbstmesse abgeschlossen, auf der die Bürgerkarte mit einem eigenen Stand vertreten sein wird. Bizzo betonte, dass die Änderungen nicht nur solche des Erscheinungsbildes, sondern auch inhaltliche seien.Mehr Infos zur Bürgerkarte gibt's online unter www.provinz.bz.it/buergerkarte oder telefonisch unter 800 816 836.