Donnerstag, 31. März 2016

Die Caritas hilft Flüchtlingen in Idomeni

Die Situation in den Flüchtlingscamps an der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien wird von Tag zu Tag dramatischer. 12.000 Menschen, 4000 davon Kinder, harren in notdürftigen Unterkünften im Morast und Schlamm aus, ohne zu wissen, wie es weiter geht. Nun hilft auch die Südtiroler Caritas.

Die Caritas hat 50.000 Euro zur Verfügung gestellt, um notwendige Sachen für die Flüchtlinge in Idomeni zu kaufen.
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Die Caritas hat 50.000 Euro zur Verfügung gestellt, um notwendige Sachen für die Flüchtlinge in Idomeni zu kaufen.

Während die griechische Regierung die Räumung des Flüchtlingscamps in Idomeni plant, spitzt sich dort die Situation für die 12.000 Flüchtlinge mehr und mehr zu.

Innerhalb April sollen sie in andere Auffanglager im Land gebracht werden, doch in der Zwischenzeit wird die Lage an der Grenze immer dramatischer. Die notdürftigen Zelte bieten kaum Schutz vor dem ständigen Regen. Überall ist es kalt und feucht, die Luft ist schwer vom Rauch und vom Gestank der Abfälle und Abwässer.

Hunderte Menschen, darunter viele Kinder, leiden an Bronchitis, Durchfall und Entzündungen der Atemwege. Falls es wärmer werden sollte, steigt die Gefahr, dass sich Infektionskrankheiten wie Typhus und Cholera ausbreiten. 

Katastrophenhelfer und Freiwillige des internationalen Caritas-Netzwerkes sind in allen Flüchtlingscamps an der Balkanroute im Einsatz, um die Menschen mit überlebenswichtigen Gütern zu versorgen.

Die Südtiroler Caritas hat 50.000 Euro für die Nothilfe in Idomeni bereitgestellt. Damit werden vor allem Babynahrung, Windeln, Hygieneartikel und Gummistiefel verteilt, die derzeit dringend gebraucht werden.  

stol

stol