Dabei ist ihr etwas aufgefallen, das „mich schon erstaunt hat“. <BR /><BR />Maria Reichhalter bezeichnet sich selbst als „engagierte Frau“: 60 Lenze jung und seit 8 Monaten in Pension kümmert sie sich um Mann und Enkelkind. „Und eben auch um Politik“, so Reichhalter. <h3> „Schützt davor, dass extreme Kräfte ans Ruder kommen“ </h3>Beim Team K war sie vom Start weg mit dabei: Als Gründungsmitglied und überzeugte Helferin im Wahlkampf. „Nicht in jedem Land können Menschen frei zur Wahl gehen. Das EU-Parlament ist die Stimme der Bürger. <BR /><BR />Je mehr Menschen an der Wahl teilnehmen, desto stärker werde die Demokratie. „Das schützt davor, dass extreme Kräfte ans Ruder kommen.“<BR /><BR /><BR />Und dafür lohnt es sich, am Morgen mit Pinsel, Leiter, Kleister und Plakaten auszurücken. Aufkirchen, Neu-Toblach, Geiselsberg: Maria Reichhalter kennt jede Pusterer Fraktion aus einer besonderen Perspektive. <h3> Plakatwände „ganz hinten unten am Dorfrand“ </h3>„Wo die Gemeinden die Plakatwände hinstellen, hat mich schon erstaunt. Ganz hinten unten am Dorfrand, da muss man mancherorts regelrecht suchen“, so Reichhalter. Mit dem Anbringen der Plakate sei es zudem nicht getan. <BR /><BR />„Man muss später auch kontrollieren, ob sie hängen geblieben sind. Diesmal hat uns der Regen oft einen Strich durch die Rechnung gemacht.“<BR /><BR /><BR />Marias guter Laune tut das keinen Abbruch. „Wählen heißt auswählen. Mit Paul Köllensperger eine zweite Stimme in Europa zu haben, wäre wichtig.“ Und wenn’s nicht klappt, „gehört das bei Wahlen eben dazu.“