Freitag, 15. Mai 2015

Die gefährlichste Zeit für Wintersportler

In der Wintersaison 2014/15 hat das Weiße Kreuz 2965 Wintersportler versorgt. Das sind rund 300 Einsätze mehr als in der vorigen Skisaison. Die meisten Unfälle ereigneten sich am späten Vormittag.

Badge Local

„Wichtig ist dem Weißen Kreuz die hohe Qualität der Ausbildung und Sicherheit der Pistenretter auf ihrem Arbeitsplatz, der Skipiste“, heißt es in einer Presseaussendung. Bei den Pistenrettern handle es sich um Rettungssanitäter, die eine insgesamt 500-stündige Ausbildung genossen haben.

Neuer Rettungsschlitten angekauft

Am Anfang der Saison erhielten die 29 Pistenretter des Weißen Kreuzes für ihre Einsätze auf den stellenweise eisigen Pisten mit besser haftenden Vibram-Sohlen ausgestatte Skischuhe und schnell lösende Bindungen, um sich schneller dem Patienten widmen zu können. „Ihre neue Kleidung in Gelb und Rot macht sie auf der Piste noch sichtbarer und sie und den Verunfallten daher noch sicherer“, schreibt das Weiße Kreuz in der Aussendung.

Das Weiße Kreuz verfügt über zwei Rettungsmotorschlitten, davon einer auf dem Kronplatz und ein neuer wurde für die Schwemmalm angekauft. Die weiteren verwendeten Motorschlitten gehören den Liftbetreibern.

Das Weiße Kreuz leistet seit Jahren in den großen Südtiroler Ski- und Rodelgebieten auf dem Kronplatz, der Schwemmalm, dem Rosskopf, in Obereggen, dem Speikboden und dem Klausberg den Dienst der Pistenrettung. Heuer kam das Skigebiet Carezza mit einem Mitarbeiter hinzu.

Meisten Unfälle am späten Vormittag

Die fast 3000 Einsätze fielen zeitlich am häufigsten zwischen 11 und 12 Uhr an, am häufigsten sind wie jedes Jahr die Knieverletzungen. Die meisten Dienste werden von Angestellten versehen, am Wochenende helfen Freiwillige aus.

stol