Dienstag, 06. Juli 2021

Die gute Nachricht: Junger Höhlenforscher ist gerettet

Der Höhlenforscher aus Roveredo in Piano, der sich in einer Höhle in Friaul-Julisch Venetien verletzt hatte und dort ausharren musste, ist in Sicherheit. Es hatte sich herausgestellt, dass der junge Mann keine besonderen Schäden am Rücken oder an den Beinen hatte. Die Retter konnten deshalb auf die Wirbelsäulentrage verzichten.

Mit dem Rettungshubschrauber wurde der junge Höhlenforscher abtransportiert.
Mit dem Rettungshubschrauber wurde der junge Höhlenforscher abtransportiert. - Foto: © Corpo Nazionale Soccorso Alpino e Speleologico - CNSAS
In der Nacht wurde er angeschirrt und aus dem kleinen und komplizierten Hohlraum, in dem er eingesperrt war, herausgehoben. Wie berichtet, war der Zugang war bereits vorher verbreitert worden. Im Morgengrauen wurde der junge Mann mit dem Hubschrauber zurück ins Tal gebracht.

Sein Vater, der ihm die ganze Zeit Gesellschaft geleistet hatte, war bereits vorher zu einer Hütte abgestiegen.

Wie die Bergretter erklärten, erwies sich die Höhle als komplexer als erwartet, da sie aus einer Reihe von Schächten besteht, von denen der oberste einsturzgefährdet ist. Der verletzte junge Mann befand sich auf einer Höhe von 2000 Metern, aber 7 Meter unterhalb eines Engpasses und konnte nicht bewegt werden, weil nicht genügend Platz vorhanden war.

Ein Rettungshubschrauber hob ihn mit einer Winde an Bord und brachte ihn ins Tal. 40 Techniker des alpinen Rettungsdienstes waren an dem Einsatz beteiligt.

ansa/stol