Freitag, 29. November 2019

Die Hälfte ist durchgebohrt

Beim BBT-Tunnelvortrieb ist die 50-Prozent-Marke erreicht worden, somit wurden 115,043 Kilometer des gesamten Tunnelsystems vorgetrieben.

Die BBT-Baustelle.
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Die BBT-Baustelle. - Foto: © mgp

Das Tunnelsystem mit insgesamt 230 Kilometern umfasst die beiden Eisenbahntunnel, die Querschläge, welche diese verbinden, den Erkundungsstollen, die Nothaltestellen, sowie die Zufahrts-, Logistik- und Servicetunnel.

Die Arbeiten an den 4 Baulosen Tulfes-Pfons, Pfons-Brenner (Nordtirol), Mauls und Eisackunterquerung (Südtirol) laufen auf Hochtouren: Die wöchentliche Vortriebsleistung des BBT-Projekts beträgt im Schnitt rund 500 Meter. Diese Zahl soll noch weiter steigen, sobald die Arbeiten am Baulos Sillschlucht bei Innsbruck aufgenommen werden.

Damit dieses größte Infrastrukturprojekt Europas Realität wird, arbeiten derzeit rund 1.900 Beschäftigte unermüdlich am Baufortschritt. „Wir haben einen Wendepunkt bei dem Jahrhundertprojekt BBT erreicht. Jetzt erwarten uns neue Herausforderungen, weshalb wir alle, mehr denn je, dazu aufgerufen sind, mit vereinten Kräften und großem Einsatz am Projekt BBT zu arbeiten“, hoben die BBT-Vorstandsmitglieder Gilberto und Martin Gradnitzer hervor.

ansa/stol