396 Haflinger aus 14 Nationen werden in über 10 verschiedenen Disziplinen gegeneinander antreten. „Das Europachampionat veranschaulicht die Vielseitigkeit der Rasse: Vom Dressur- und Springreiten über die Westerndisziplinen und den Fahrsport treten hier die besten Haflinger Europas an, um die begehrten Championatstitel für die jeweiligen Altersklassen nach Hause zu holen“, sagt Michael Gruber, der Sekretär der Haflinger Welt-, Zucht- und Sportvereinigung (HWZSV). <BR /><BR />Für Südtirol werden 19 Starter und Starterinnen dabei sein, die nach verschiedenen Sichtungsturnieren ihr Championatsticket gelöst haben, darunter auch viele neue Gesichter, quer durch alle Altersklassen. Und natürlich fehlen nicht die Routiniers, die schon verschiedene Titel auf ihrem Konto haben. <BR /><BR />„Eines ist sicher: Die Atmosphäre beim Europachampionat ist etwas ganz Besonderes, da findet die gesamte Haflinger-Gemeinschaft aus Europa zusammen und freut sich über die sportlichen Leistungen dieser einmaligen Pferde, die ihren Ursprung in Schluderns, in Südtirol, haben“, betont Gruber.<h3> Austragung im Drei-Jahres-Rhythmus</h3>Das Haflinger-Europachampionat wurde erstmals im Jahre 2003 ausgetragen – als eine noch kleine, private Initiative. Später wurde die Veranstaltung der Haflinger Welt- Zucht- und Sportvereinigung anvertraut und laufend erweitert. Inzwischen ist das Haflinger-Europachampionat die bedeutendste rassespezifische Sportveranstaltung, vor allem bei den jungen Sportlern sehr beliebt und mit einer positiven Auswirkung auf die Entwicklung des Haflingers. <BR /><BR />Im Jahre 2009 fand die Veranstaltung in Meran statt; für die aktuelle Ausgabe hatte der Südtiroler Zuchtverband den Zuschlag erhalten, eine effektive Austragung dann jedoch wegen fehlender Strukturen absagen müssen. <h3> Hohes Niveau und Medaillenhoffnungen</h3>Das pferdesportliche Niveau beim Haflinger Europachampionat ist naturgemäß sehr hoch. Nationen, die im klassischen Pferdesport zu den Vorreitern gehören, beschicken das Turnier mit vielen erfahrenen Sportlern. Vorausgegangen ist eine Qualifikation. Südtirol hegt berechtigte Medaillenhoffnungen – in allen Disziplinen,