Donnerstag, 01. März 2018

Die Lawinensituation ist günstig

Im ganzen Land herrscht mäßige Lawinengefahr der Stufe 2. Aufpassen heißt es weiterhin beim frischen, störungsanfälligen Triebschnee, meist sind die Gefahrenstellen aber klein, erklären die Experten vom Lawinenwarndienst.

Im ganzen Land herrscht mäßige Lawinengefahr.
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Im ganzen Land herrscht mäßige Lawinengefahr. - Foto: © APA

Oberhalb von 2000 Metern herrscht mäßige Lawinengefahr der Stufe 2. Im Hochgebirge wird der Triebschnee häufiger. Gefahrenstellen findet man vor allem in der Nähe von Graten, Rinnen und Mulden und an Geländekanten.

In der oberflächennahen Altschneedecke können auf wenig begangenen Touren Schwachschichten eine Lawinenauslösung begünstigen. Neben der Verschüttungsgefahr sollte auch die Mitreiß- und Absturzgefahr beachtet werden. Die Experten empfehlen eine überlegte Routenwahl.

Windgeprägte Schneedecken

Mit der südwestlichen Anströmung wird mildere Luft herantransportiert, der Wind weht in Gipfelniveau mäßig. Die Schneedecke ist daher häufig vom Wind geprägt, Grate und Rücken sind zum Teil abgeblasen, teils ist der Schnee auch windgepresst.

Die Rückmeldungen der vergangenen Tage bestätigen speziell in der Höhe und in Schattenhängen spröden und störungsanfälligen Triebschnee. Er lagert häufig auf lockerem, kantig aufgebautem Schnee, mitunter auch auf Oberflächenreif. In nicht vom Wind beeinflussten Geländekammern im Schatten findet man weiterhin lockeren Pulverschnee, sonnenseitig dagegen gibt es bis in mittlere Lagen hinauf schon eine zum Teil tragfähige Schmelzkruste.

stol

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