Mittwoch, 02. März 2016

Die Neuen an der Spitze der Diözese

Die Führungsebene in der Diözese Bozen-Brixen wird umgebaut. Künftig wird es nur noch einen Generalvikar geben. Sein Name steht bereits fest.

Michele Tommasi, Bischof Ivo Muser, Eugen Runggaldier und Reinhard Demetz
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Michele Tommasi, Bischof Ivo Muser, Eugen Runggaldier und Reinhard Demetz

Schon seit längerer Zeit habe die Diözesanleitung daran gedacht, „in der Führungsebene noch deutlicher der Besonderheit der Diözese Bozen-Brixen Rechnung zu tragen“, heißt es in einer Aussendung am Mittwoch. Auch die Diözesansynode habe mehrere Maßnahmen vorgeschlagen, die das Bischöfliche Ordinariat betreffen.

So soll es in Zukunft nur noch einen Generalvikar geben. Es soll die Stelle eines Personalreferenten für Priester und Diakone eingerichtet werden, auch sind die Ämter sprachübergreifend zu organisieren.

Bischof Ivo Muser wird deshalb, mit Wirkung vom 1. September 2016 folgende Ernennungen vornehmen: Eugen Runggaldier – zurzeit Leiter des Seelsorgeamtes für die deutsche und ladinische Volksgruppe - wird alleiniger Generalvikar für alle drei Sprachgruppen. Michele Tomasi – zur Zeit Generalvikar für die italienische Sprachgruppe - wird zum Bischofsvikar ernannt mit dem Auftrag, das Personalreferat für Priester und Diakone zu führen. Reinhard Demetz – zur Zeit Sekretär der Diözesansynode – wird zum Leiter des Seelsorgeamtes für alle drei Sprachgruppen ernannt.

stol