In den vergangenen Jahren blieben die meisten Obdachlosen in Bozen. Mittlerweile übersteigt die Nachfrage das Angebot, weshalb es nötig wurde, andere Lösungen zu finden. Die Landesregierung beschloss im Juli deshalb, dass insgesamt 100 Betten für Obdachlose in anderen Städten zur Verfügung gestellt werden sollen; unter diesen Städten befindet sich auch die Gemeinde Leifers, die 20 Obdachlose aufnehmen wird.<BR /><BR />„Nach einem Gespräch mit Soziallandesrätin Rosmarie Pamer war es unsere Aufgabe als Gemeindeverwaltung, eine geeignete Unterkunft für die Bedürftigen auszusuchen“, berichtet Bürgermeister Giovanni Seppi. Die Wahl fiel schließlich auf ein gemeindeeigenes Gebäude in der Gewerbezone Wurzer in Steinmannwald, das bisher als Lager des Gemeindebauhofs diente. „Anschließend vollzog die Bezirksgemeinschaft Überetsch-Unterland eine Ausschreibung, um einen Verein zu finden, der den Dienst übernimmt“, erklärt Seppi. Dieser sei nun gefunden, eine offizielle Bestätigung seitens der Bezirksgemeinschaft soll zeitnah folgen.<BR /><BR /><BR /><BR /><BR />Gestern haben schließlich die ersten Vorbereitungen begonnen. „Die sanitären Anlagen sind in einem sehr guten Zustand. In den kommenden Tagen werden wir auch noch die Heizung einschalten, damit das Gebäude vorgeheizt wird“, berichtet Seppi. Die 20 Betten befinden sich noch nicht im Gebäude, „ich bin aber sehr zuversichtlich, dass bis Montag alles vorbereitet ist“, so Seppi. Dort sollen die 20 Obdachlosen dann nämlich in die Unterkunft einziehen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1101264_image" /></div> <BR />Für die 20 Obdachlosen wird jeden Tag eine Mahlzeit bereitgestellt, zudem haben sie auch die Möglichkeit zu duschen. „Voraussichtlich können sich die Bedürftigen von 19 bis 8.30 Uhr im Gebäude aufhalten“, weiß der Leiferer Bürgermeister.<BR /><BR /><h3> Bis Ende April geöffnet</h3>Wer genau die 20 Obdachlosen sind und ob es jeden Tag die gleichen sind, die nach Leifers kommen, weiß Seppi nicht. Er betont aber: „Mehr als 20 Personen können wir nicht aufnehmen, da das Gebäude nicht mehr zulässt.“ Die Unterkunft wird bis zum 30. April 2025 für die Bedürftigen geöffnet bleiben.