<BR /><BR />Fast 900 Einsätze meldete die Finanzpolizei in Skigebieten und im Hochgebirge zum Ausklang der Skisaison in den meisten Gebieten in Südtirol. <BR /><BR />300 davon seien Rettungseinsätze gewesen, heißt es in einer Aussendung der Finanzpolizei. Aber nicht alle wurden auf den Skipisten durchgeführt: Neben fehlender Haftpflichtversicherung und die Missachtung von Warn- und Hinweisschildern stellten die Beamten auch Strafen gegen Freerider und Tourengeher außerhalb der Pisten aus – u. a. wegen Auslösen von Lawinen. <h3> 21 illegale Skilehrer erwischt </h3>Darüber hinaus stießen die Finanzpolizisten auf insgesamt 21 Personen, die ohne Berufsbefähigung der Tätigkeit als Skilehrer nachgegangen waren. <BR /><BR />Die Finanzpolizisten entzogen auch mehrere Skipässe von Skifahrern, die unter Einfluss von Alkohol oder Drogen unterwegs waren bzw. Rauschgift bei sich trugen. Drogen entdeckten die Beamten laut der Aussendung auch bei einem Skilehrer – unmittelbar vor Beginn eines Kurses, den er halten sollte.<BR /><BR />Der Hubschrauber der Flugsektion Bozen der Finanzpolizei stand ebenfalls im Einsatz bei Bergungs- und Rettungsaktionen. Die Beamten erwähnen dabei einen Großeinsatz, der zwar weder auf Skipisten noch im Hochgebirge durchgeführt wurde, bei dem der Hubschrauber aber insgesamt 100 Personen innerhalb kurzer Zeit evakuierte. Die Rede ist vom Waldbrand in Latsch, von dem die bewohnte Fraktion St. Martin am Kofel auch betroffen war. <h3> 3 Minderjährige wegen fahrlässigen Auslösens einer Lawine angezeigt</h3>Bei Lawineneinsätzen wurden die Bergretter der Finanzpolizei von den zur Verschüttetensuche ausgebildeten Vierbeiner begleitet. Apropos Lawinen: Erwähnung findet in der Aussendung auch jene Lawine, die vermutlich von 3 Freeridern ausgelöst worden war, und im Skigebiet Meran 2000 auf eine Piste niedergegangen war. Die 3 mutmaßlichen Täter – allesamt minderjährig – wurden bei der Jugendstaatsanwaltschaft angezeigt.