Federico Rosa, Hausmeister am Bozner Gerichtsgebäude, war am Morgen des Einsturzes als Erster im Gerichtsgebäude. Er berichtet, dass er das Gebäude gegen 6.05 Uhr gemeinsam mit den Reinigungskräften geöffnet habe. Kurz darauf kam es zum Einsturz.<BR /><BR />Die Personen befanden sich glücklicherweise nicht im Bereich des Einsturzes. Er habe daraufhin alle umgehend evakuiert. <BR /><BR /> <video-jw video-id="hB8AdCwg"></video-jw> <BR /><BR />Im betroffenen Bereich bereits seit etwa einem Monat Umbauarbeiten im Gange. Dabei seien unter anderem Stützpfeiler ausgetauscht worden. Technische Details zu den Arbeiten könne er jedoch nicht nennen, da der Baustellenbereich abgedeckt gewesen sei.<BR /><BR /> „Uns geht es allen gut“, betonte der Hausmeister erleichter. Der Vorfall habe ihn dennoch erschreckt: „Am wichtigsten ist, dass niemand schwer verletzt wurde.“<h3> „Für uns ist das ein Schock“</h3>Rechtsanwalt Alessandro Tonon spricht nach dem Einsturz des Bozner Gerichtsgebäudes von einem großen Schock für alle Beteiligten. „Das Gericht ist für uns wie ein Zuhause. Dort arbeiten Verwaltungsmitarbeiter, Anwälte und Richter, täglich kommen Zeugen und Einsatzkräfte ins Gebäude. Für uns ist das ein Schock“, so Tonon.<BR /><BR /> <video-jw video-id="3Hbh7441"></video-jw> <BR /><BR />Dass es keine größeren Folgen gegeben hat, bezeichnet Tonon als großes Glück: „Es ist um 7 Uhr morgens passiert, um 10 Uhr hätte die Situation ganz anders ausgesehen.“ Zu diesem Zeitpunkt wären deutlich mehr Menschen im Gebäude gewesen.<BR /><BR />Bis die betroffenen Bereiche wieder zugänglich sind, müsse der Gerichtsbetrieb mit neuen Räumlichkeiten weitergeführt werden. Tonon geht davon aus, dass dies im September der Fall sein könnte.<BR /><BR /><b> <a href="https://www.stol.it/tag/Gerichtsgeb%C3%A4ude" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Alle Berichte, Hintergründe, Fotos und Videos zum Einsturz des Gerichtsgebäudes in Bozen finden Sie hier. </a></b>