Bereits zum siebten Mal hatte die Wasserrettung die Absicherung der Veranstaltung übernommen. <BR /><BR />„Das Eistauchen zählt zu den anspruchsvollsten Disziplinen im Tauchsport“, sagte Fabrizio Pascotto, Präsident der Bozner Wasserrettung. „Orientierung unter einer geschlossenen Eisdecke, extreme Kälte und eingeschränkte Aufstiegsmöglichkeiten machen deshalb eine professionelle Sicherheitsstruktur unverzichtbar.“ <BR /><BR />Die Wasserrettung war mit einem erfahrenen Team vor Ort und verantwortete alle sicherheitsrelevanten Maßnahmen – von der Kontrolle der Eisstärke über die Einrichtung der Einstiegsöffnungen bis hin zur Sicherung der Taucherinnen und Taucher. Medizinisches Personal stand jederzeit für Notfälle bereit.<BR /><BR />„Heuer kam jedoch eine besondere Herausforderung hinzu“, sagte der Chef der Bozner Wasserrettung. „Parallel zum zivilen Eistauch-Event betreuten die Ausbilder der Wasserrettung eine Gruppe von Heeresspezialisten einer italienischen Eliteeinheit, die im Sarntal einen intensiven Lehrgang im Eistauchen und in der Eisrettung absolvierten.“ Die militärische Ausbildung umfasste Theorie und realitätsnahe Einsatzszenarien. „Während die Taucherinnen und Taucher des Vereins ihre Tauchgänge absolvierten, arbeiteten die Heeresspezialisten in einem separaten Seeabschnitt“, sagte er.