Sonntag, 19. Februar 2017

"Die Überlebenschance liegt bei 50 Prozent"

Wie eine dunkle Wolke schwebt eine Infektionskrankheit seit geraumer Zeit über Südtirols Sanitätslandschaft: Meningitis. Nach einem 3-jährigen Mädchen aus Bozen und einem 15-Jährigen aus St. Ulrich (STOL hat berichtet), wurde nun ein dritter Fall einer Hirnhautentzündung im noch jungen Jahr 2017 bekannt.

Wenn Meningokokken einen Menschen befallen, zählt jede einzelne Minute.
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Wenn Meningokokken einen Menschen befallen, zählt jede einzelne Minute. - Foto: © APA/AFP

Als Petra Wachtler ihrem Chef Anfang Februar erzählt, dass ihre Tochter Anna Maria nicht nur mit grippeähnlichen Symptomen im Bett liegt, sondern seit Kurzem nichts mehr hört, schickt sie der Vorgesetzte unmittelbar nach Hause.

Zum Glück, denn kurze Zeit später wird das 16-jährige Mädchen aus Milland ins Brixner eingeliefert und gleich darauf ins Bozner Krankenhaus überstellt. Verdacht: Meningitis.

Von da an beginnt für die Schülerin und ein ganzes Team aus Ärzten um sie herum ein erbitterter Kampf ums Überleben. "Die Überlebenschance liegt bei 50:50, sagten die Mediziner", berichtet Petra Wachtler und zittert noch heute, obwohl der Kampf mittlerweile als gewonnen gilt.

Z/ch/stol/deb

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Die ganze Geschichte rund um den dritten Fall einer Meningokokken-Infektion in Südtirol im Jahr 2017 lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung "Zett"

stol