Gegründet vor genau 20 Jahren hat Präsident Stefan Hofer am Freitag einen Rückblick gehalten, aber vor allem in die Zukunft geblickt.Die gemeinnützigen Organisationen zeigen sich selbstbewusst und wollen das System in den Bereichen Soziales und Gesundheit verbessern.“Wir leiten die Anliegen der Menschen in Not an die Politik weiter und zeigen die Lücken im System auf”, betonte Hofer.Denn offene Baustellen im Sozial- und Gesundheitswesen gebe es einige. “Das wissen gerade die Betroffenen aus erster Hand, müssen sie doch die sozialen Dienste und das Gesundheitswesen selbst durchlaufen und am eigenen Leib testen. Daraus erwächst folglich auch die große Kompetenz und viel Wissen, wie man es besser machen könnte”, unterstreicht der Präsident des Dachverbandes. Er fordert, auf Augenhöhe mitbestimmen zu können. “Daran mangelt es noch. Zu sehr fühlen sich die gemeinnützigen Vereine von oben gelenkt und als Bittsteller behandelt. Sie werden oft vor vollendete Tatsachen gestellt. So mancher Verbesserungsvorschlag versandet”, kritisiert Hofer."Den Machern in Politik und Verwaltung fehlt leider oft der Blick für das Wesentliche. Sie kümmern sich um Details, bleiben im Tagesgeschäft hängen. Es fehlen hingegen langfristige Visionen."stol