Sonntag, 05. Juni 2016

"Die Welt geht unter": Südtiroler mitten im Blitzinferno in Mendig

Ein Inferno aus Blitzen geht nieder, Donnergrollen durchraunt das Festivalgelände und wird bald darauf ergänzt durch das Heulen der Sirenen: Das diesjährige "Rock am Ring"-Festival glich aufgrund der heftigen Unwetter einem einzigen Schreckensszenario. Einige Südtiroler erlebten die bangen Minuten am Freitagabend hautnah mit.

Sie hatten Glück im Unglück und kamen unversehrt davon: Rainer Wallnöfer und seine Freundin Nora Pardeller.
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Sie hatten Glück im Unglück und kamen unversehrt davon: Rainer Wallnöfer und seine Freundin Nora Pardeller.

„Schwarze Wolken zogen auf, mittels der Lautsprecheranlage wurde uns mitgeteilt, dass das Festival für rund 15 Minuten unterbrochen werden soll“, schildert Rainer Wallnöfer den Moment, an dem der Schrecken begann. Gemeinsam mit einigen weiteren Südtirolern befand er sich am Festivalgelände in Mendig, um zu feiern und der Musik zu lauschen.

Am Freitagabend ertönte dann anstatt der Gitarrenriffs jedoch lautes Donnergrollen, Blitze schlugen ein, zahlreiche Personen wurden verletzt (STOL hat berichtet).

Die Südtiroler Gruppe um Rainer Wallnöfer schaffte es glücklicherweise, die Ruhe zu bewahren und sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen - vom Schreck gezeichnet wurde sie trotzdem. „Überall waren Rettungskräfte, Sirenen und Unsicherheit“, blickt der Bozner auf die bangen Minuten zurück.

stol/Z

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Mehr über die Unwetter beim "Rock am Ring"-Festival und die Erlebnisse der Südtiroler Gruppe lesen sie in der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung "Zett"

stol