Montag, 27. April 2015

Diebstahl ihres Sherpas bewahrte Bergsteiger in Nepal vor Erdbeben

Weil sie von ihrem Bergführer bestohlen wurden, sind neun griechische Bergsteiger dem verheerenden Erdbeben in Nepal entgangen. „Wir sind vergangene Woche in Kathmandu angekommen und haben dort festgestellt, dass unser Sherpa mit dem Geld verschwunden war, das wir ihm gegeben hatten“, sagte Nerit Sophokles Paitis, einer der Bergsteiger, am Sonntag dem griechischen Fernsehen.

Das Basislager am Mount Everest wurde schwer verwüstet.
Das Basislager am Mount Everest wurde schwer verwüstet. - Foto: © APA/EPA

Seine Gruppe habe den Vorfall den nepalesischen Behörden gemeldet und schließlich beschlossen, am Freitag nach Griechenland zurückzukehren. Einen Tag später ereignete sich das Erdbeben der Stärke 7,8, durch das nach neuen Angaben mehr als 3200 Menschen in Nepal ums Leben kamen.

„Am Ende hatten wir Glück“, sagte Paitis. Allerdings hätten er und seine Kameraden Freunde in den Camps des Mount Everest, „die sehr schwere Zeiten durchleben“.

Das Basislager des Mount Everest, wo zum Start der Klettersaison zahlreiche Bergsteiger versammelt waren, war infolge des Bebens von einer Lawine getroffen worden. 19 Menschen kamen bei dem Unglück am Samstag ums Leben.

apa/afp

stol