Samstag, 22. August 2015

"Dienste in Gefahr"

Seit Mitte Juli müssen alle vier Bezirksdirektoren im Südtiroler Sanitätsbetrieb die Neubesetzung ihrer Stellen vom neuen Generaldirektor Thomas Schael genehmigen lassen. Ein Aufnahmestopp und fehlende Nachbesetzungen sowohl bei Verwaltunspesonal als auch bei Ärzten werden befürchtet.

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Foto: © APA/EPA

Die Entmachtung der Bezirksdirektoren der vier Südtiroler Gesundheitsbezirke hat begonnen. Seit Mitte Juli müssen sich die vier Direktoren jede Neubesetzung einer Stelle von Generaldirektor Thomas Schael  genehmigen lassen. Und dies obschon das Personal laut Landesgesetz Kompetenz der Bezirksdirektoren ist.

Der ASGB schlägt Alarm. Auf der Nicht-Nachbesetzungsliste seien laut ASGB-Chef Tony Tschenett nicht nur Verwaltungspersonal und Psychologen sondern auch Labortechniker, Portiers, Sekretariatsassistenten, Pfleger und Ärzte.  

"Hier wird gesundheitstechnisches Personal nicht nachbesetzt, und da geraten Dienste effektiv in Gefahr", so Tschenett. 

In der Tat sind bereits mehrere Stellen nicht nachbesetzt worden – unter anderem zwei Chirurgen-Stellen im Krankenhaus von Schlanders. 

D/lu

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Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der Wochenend-Ausgabe der "Dolomiten"

stol