Dienstag, 23. März 2021

Dieselschmuggel: Fahrer angezeigt

Die Finanzpolizei von Bruneck hat kürzlich bei Winnebach einen Fall von Dieselschmuggel aufgedeckt: Den Fahrer könnte das nun teuer zu stehen kommen.

400 Liter Diesel hatte der Pick-up in einem Metallbehälter auf der Ladefläche. Die Finanzbeamten beschlagnahmten den Treibstoff (Archivbild).
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400 Liter Diesel hatte der Pick-up in einem Metallbehälter auf der Ladefläche. Die Finanzbeamten beschlagnahmten den Treibstoff (Archivbild).
Die Beamten kontrollierten einen Pick-up, Modell Toyota Hilux, der aus Österreich kam und nach S. Martin de Tor/St. Martin in Thurn unterwegs war. Am Steuer saß ein 47-jähriger kroatischer Staatsbürger, Angestellter einer österreichischen Firma, die auf Holzverarbeitung spezialisiert ist.

Bei der Kontrolle hat die Finanzpolizei in der Ladekiste einen großen Metallbehälter mit einer Pumpe gefunden: Er enthielt 400 Liter Dieselkraftstoff.

Auf die Aufforderung der Beamten, die Belege für das transportierte Produkt vorzulegen, erklärte der Fahrer, das Produkt bei einem österreichischen Straßenhändler gekauft zu haben. Er legte den entsprechenden Beleg vor. Demnach wurde der Diesel als Kraftstoff für landwirtschaftliche Maschinen verwendet.

Da es sich um den Transport einer verbrauchssteuerpflichtigen Mineralölmenge handelte, die über die vorgesehene Freigrenze von 10 Litern hinausging, beschlagnahmten die Finanzbeamten den Diesel. Der Mann wurde auf freiem Fuß bei der Staatsanwaltschaft Bozen angezeigt: Für das illegale Einführen von Treibstoff ist eine Freiheitsstrafe zwischen 6 Monaten und 3 Jahren vorgesehen, außerdem eine Geldstrafe über 7746 Euro.

stol