Wie berichtet, war es in Eppan zu einem spektakulären Einbruch in das Fahrradgeschäft Sanvit gekommen: In der Nacht auf Montag verschaffte sich eine Tätergruppe gewaltsam Zutritt, indem sie mit einem Lieferwagen rückwärts gegen die gläserne Eingangstür prallte ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/spektakulaerer-einbruch-bei-sanvit-in-eppan-sieben-raeder-in-einer-minute" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mehr dazu lesen Sie hier</a>). <BR /><BR /><b>Der jüngste Einbruch war bereits der fünfte im Zeitraum von 13 Jahren. Haben Sie auf die Einbrüche mit verstärkten Sicherheitsvorkehrungen reagiert?<BR /></b>Arthur Röggl: Wir haben im Lauf der Jahre schon sehr viel dazugelernt. So werden etwa die teureren Räder abends in einem speziellen, mit Stahltüren gesicherten Raum weggesperrt. Wir haben zudem Vorkehrungen getroffen, dass es nicht mehr so leicht ist reinzukommen. Dieses Mal sind wir ein bisschen nachlässig gewesen, weil ein langes Wochenende gewesen ist. Wir haben am Samstagnachmittag nach Geschäftsschluss ein paar Räder im Eingangsbereich stehen lassen. Das passiert höchst selten. Die Einbrecher haben wirklich Glück gehabt, dass darunter drei, vier ganz teure Räder waren.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318473_image" /></div> <BR /><BR /><b>Fällt Ihnen bei diesem Einbruch etwas auf?<BR /></b><KeinAbsatz></KeinAbsatz>Röggl: Dieser jüngste Einbruch war im Vergleich zu den vorangehenden untypisch. In der Vergangenheit waren die Einbrecher fokussiert darauf, nur die teuersten Räder mitzunehmen. Dieses Mal wurden aber auch Fahrräder mitgenommen, die für 650 Euro oder 660 Euro zu kaufen sind. Auf Raddiebstahl spezialisierte Einbrecher würden solche Räder nicht mitnehmen. Beim jüngsten Einbruch wurde indes einfach alles mitgenommen,was die Einbrecher fanden. Ein teures Fahrrad ließen sie am Eingang jedoch zurück, da es im Lieferwagen nicht mehr Platz hatte. Sie haben noch probiert, dieses in den Lieferwagen nach hinten reinzuschieben, haben es aber nicht reingebracht.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318476_image" /></div> <BR /><BR /><KeinAbsatz></KeinAbsatz><b>Wie hoch beziffern Sie den erlittenen Schaden?<BR /></b>Röggl: Allein bei den sieben gestohlenen Rädern dürfte sich der Schaden auf rund 45.000 Euro belaufen. Dazu kommt der Schaden der zerstörten Eingangstür. Die Einbrecher haben die Tür mittels eines in Girlan gestohlenen Lieferwagens aus der Verankerung herausgerissen. Zudem muss das Sicherheitsglas der Tür ausgetauscht werden. Somit dürften weitere 10.000 Euro zur Schadenssumme dazukommen.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1318479_image" /></div> <BR /><BR /><b>Sie werden also auch von diesem Einbruch wieder etwas dazulernen?<BR /></b>Röggl: Wir lernen dazu. Künftig werden sicherlich auch an den Wochenenden alle Räder weggesperrt werden.