Freitag, 20. September 2019

Dieses Schulvideo garantiert Gänsehaut

Pünktlich zum Schulbeginn in den USA sorgt derzeit ein Video für Aufsehen, das wahrlich unter die Haut geht. Erstellt wurde der Kurzfilm von den Angehörigen von Kindern, die bei einem Amoklauf in einer Schule ums Leben kamen.

Das Video beginnt harmlos, unter anderem mit der Empfehlung für Kopfhörer als Schulutensil. - Foto: Screenshot Youtube
Das Video beginnt harmlos, unter anderem mit der Empfehlung für Kopfhörer als Schulutensil. - Foto: Screenshot Youtube

Der Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School ereignete sich am Vormittag des 14. Dezember 2012 im US-Bundesstaat Connecticut in der Kleinstadt Newtown, rund 100 Kilometer nordöstlich von New York City.

Bei dem Amoklauf starben insgesamt 28 Menschen, darunter 20 Kinder im Alter von 6 und 7 Jahren, 6 Angestellte der Grundschule (Elementary School) sowie die Mutter des Täters. Der Täter, der 20-jährige Adam Lanza aus Newtown, erschoss sich anschließend. 

Dinge für die Rückkehr in die Schule auch als Schutzmaßnahme

Passend zum Schulbeginn 2019 haben die Familien der getöteten Kinder ein wahrlich beunruhigendes Video produziert, das zeigt, wie „Dinge für die Rückkehr in die Schule“ im Fall von Schießereien genutzt werden können.

Zu Beginn sieht man Schüler, die ihre neuen Rucksäcke und bunten Schulmappen zeigen. Die Stimmung ändert sich, sobald 2 Schüler ihre neuen Kopfhörer und Turnschuhe vorführen. Denn hinter ihnen hört man erste Schreie und sieht herumlaufende Mitschüler.

Die nächsten gezeigten Schulutensilien sind wertvoll auch bei Amokläufen: ein Schal, um Türen zu verbarrikadieren, ein Skateboard, um Fenster einzuschlagen, und Strümpfe, um Verletzungen zu verbinden. Besonders ergreifend ist die Szene mit dem Handy, das eine Schülerin für ein letztes SMS an ihre Mami nutzt.

„Amokläufe vermeidbar, wenn man die Vorzeichen erkennt“

Das Video endet mit der Botschaft „Amokläufe sind vermeidbar, wenn man die Vorzeichen erkennt“. 

Es wäre zu wünschen, dass dieses Video etwas bewirkt, denn allein im Jahr 2019 hat es in den USA bisher bereits über 300 Massenschießereien gegeben.

stol/ds

stol