Wie berichtet, ist der langjährige Bozner SVP-Politiker und Jurist heute im Alter von 98 Jahren gestorben ( <a href="https://www.stol.it/artikel/chronik/roland-riz-98-ist-tot" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">wir haben berichtet</a>). <BR /><BR />„Als Nachfolger von Silvius Magnago an der Spitze der SVP (1991-1992) führte Roland Riz – unter anderem in seiner Funktion als Präsident der Justizkommission in Rom - die entscheidenden komplexen Verhandlungen zum vollständigen formellen Abschluss des Südtirol-Pakets“, betont SVP-Obmann Dieter Steger. <BR /><BR />Sein beharrliches Wirken habe bis zur Streitbeilegungserklärung vor den Vereinten Nationen 1992 gereicht: „Er hat die Südtirol-Autonomie maßgeblich mitgestaltet und sich um ihre internationale Verankerung in besonderer Weise verdient gemacht.“ <BR /><BR /><embed id="dtext86-73018400_quote" /><BR /><BR />„Als Abgeordneter der Abgeordnetenkammer (1958-1987) und als Senator (1987-1996) wirkte Roland Riz in allen zentralen Gremien zur Reform des Autonomiestatuts mit“, so Dieter Steger. „In der 19er-, 13er-, 12er- und 6er-Kommission sowie im Ausschuss für die Statutenreform 1972.“ <BR /><BR />Als brillanter Verfassungsrechtler und hochgeschätzter Professor habe er über Jahrzehnte Autonomierecht an der Universität Innsbruck gelehrt und grundlegende Werke zu verfassungsrechtlichen Aspekten der Südtiroler Autonomie verfasst: „Seine Expertise hat die rechtliche Absicherung der Autonomie in Rom nachhaltig gestärkt.“<BR /><BR />Im Namen der Südtiroler Volkspartei spricht Dieter Steger der Trauerfamilie sein aufrichtiges Beileid aus: „Wir werden Roland Riz nicht vergessen und ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren.“