Etwa 9000 Landesangestellte, Lehrer und Schulführungskräfte erhalten ihren Lohnstreifen künftig nicht mehr auf dem Postweg, sondern via Internet. Im Februar und März wird der Lohnstreifen dem Schulpersonal auch noch per Post zugesandt, ab April ist der Gehaltszettel in seiner Papierform Geschichte. Den Bediensteten wird dann per Email oder SMS mitgeteilt, dass der neue Lohnstreifen oder die Einkommenserklärung CUD in der digitalen Personalakte abgelegt worden sind.„Durch den Umstieg vom klassischen Gehaltszettel auf die digitale Personalakte sparen wir allein an Postspesen 200.000 Euro", erklärt Landesrat Roberto Bizzo.Das Personal kann die digitale Personalakte entweder über Internet oder Intranet einsehen. Angestellte, die weder über einen Account noch über ein elektronisches Postfach der Landesverwaltung verfügen, können über die Bürgerkarte bzw. den eGov-Account auf die digitale Personalakte zugreifen. Mit der Bürgerkarte können grundsätzlich alle Mitarbeiter ihre Personalakte einsehen, egal ob sie über einen Account und ein elektronisches Postfach der Landesverwaltung verfügen oder nicht. Neben dem Personal ohne Account oder Email-Postfach ist der Zugriff mit der Bürgerkarte auch jenem Personal möglich, das vom Dienst ausgeschieden oder längerfristig abwesend ist.