Um Bozen zu einer smarteren, schnelleren und effizienteren Stadt zu machen, arbeitet die Stadtgemeinde in den kommenden Jahren mit dem NOI Techpark in den Bereichen Innovation und Digitalisierung zusammen. <BR /><BR /><BR /><BR /> „Das Ziel ist eine smartere, zukunftsorientierte und effizientere Stadt“, betonte Bürgermeister Claudio Corrarati bei der Unterzeichnung des Abkommens für Innovation und Digitalisierung, das Ulrich Stofner als Generaldirektor für den in der Industriezone angesiedelten NOI Techpark unterschieben hat. <BR /><BR /><BR />„Die Einsatzmöglichkeiten reichen von der intelligenten Steuerung der Ampeln über die Mobilität bis hin zur Lenkung von Touristenströmen, dem Parkraummanagement und der Überwachung des Energieverbrauchs in Gebäuden mit hohem Verbrauch. All diese Daten sollen gebündelt und verknüpft werden, um die Angebote für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern, Kosten zu senken und Geld für andere Investitionen freizumachen“, betonte Corrarati. Die Kompetenzen dafür gebe es mit den NOI Techpark in der Stadt, deshalb sei es nur logisch, diese für Bozen zu nutzen. Bereits Anfang 2026 werde ein Runder Tisch eingerichtet, um mit Projekten zu beginnen. Die Arbeitsgruppe besteht aus der Gemeindeverwaltung, dem NOI Techpark und mehreren Interessensvertretungen.<BR /><BR /><BR />„Auch wir sind glücklich über diese Zusammenarbeit“, unterstrich Stofner, der auf „82 Unternehmen, 40 Start-Ups, 3 Südtiroler Forschungseinrichtungen, vier Fakultäten der Freien Universität Bozen und 70 Labors“ im NOI Techpark verwies. Mit der Vereinbarung beginnen die Gemeinde und das Forschungszentrum eine systematische Zusammenarbeit. Ziel sei es, gemeinsam Projekte zur digitalen Innovation im öffentlichen Dienst und in der Stadtverwaltung zu entwickeln und zu erproben, sagte Corrarati. <BR /><BR /><BR />Dabei sollen Kompetenzen und technisches Wissen zwischen dem Gemeindepersonal und den Expertinnen und Experten von NOI ausgetauscht werden. Außerdem werden gemeinsame Initiativen in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Wissenstransfer zu den Themen Digitalisierung, Open Data, Künstliche Intelligenz und technologische Nachhaltigkeit gefördert. <BR /><BR /><BR />Die Vereinbarung sieht außerdem vor, dass die Gemeinde und der NOI Techpark einen gemeinsamen technischen Ausschuss einrichten. Dieser koordiniert die Aktivitäten, legt die strategische Ausrichtung fest und begleitet die Umsetzung. „Um die künftigen Projekte zu finanzieren, möchte die Gemeinde mehr als bisher von Fonds der europäischen Union profitieren“, unterstrich der Bürgermeister, der die Einrichtung eines eigenen Europa-Büros dafür im neuen Jahr ankündigte.